hotflush 2006
yeah, hotflush wird mit jedem release besser! auf der elf beehrt uns elemental mit seinen hochgezüchteten breaks, mit der er sich eine ganz eigene, hochgeachtete, aber (zu) wenig beachtete ecke im dubstep-gewebe geschaffen und ausgebaut hat. «deep under» errinnert ein wenig an toasties beats: die voluminösen breaks rollen, stoppen, alternieren aber immer nur sehr zurückhaltend, da ihre wirkung auch so schon verheerend ist. in kombination mit dem relativ einfachen, aber hervorragend modulierten bass stellt sich eine drängende unmittelbarkeit ein, ständig vorwärtstreibend und wieder zurückstossend, zerrend und zupfend.
«sparkle» nimmt das alles viel weniger hektisch, lässt den elementen reichlich platz, sich im hall und echo zu entfalten und wird in der zweiten hälfte schon fast meditativ deep, wozu auch der warme, raumfüllende subbass erheblich beiträgt. die funkelnden, klingenden tupfen auf dem ganzen verpassten dem track wohl noch den passenden namen.
a. deep under
b. sparkle
erschienen am 05.06.2006 im kommerz.ch onlinemagazin