mix der woche

solods mixtapes sind eine ganz eigene kategorie: meist im eher langsamen bereich angesiedelt verbinden sie dub, acid, world music, disco und balearischen house zu einem psychedelischen trip ins zwielicht, triefend vor bass und athmosphäre. wie andrey solod die verschiedenen stile zu einem ganzen verknüpft, bleibt auch in diesem aprilmix sein geheimnis, hat jedoch viel mit gekonntem layering und seinem auf soundcloud propagierten motto zu tun: no genres, just journeys.

bonusmix der woche:
sowohl vaj.powers wilder bass- und beats-mix als auch ihr gehaltvolles interview für mixmag zeigen das glasgower vj/dj/promo/booking-duo in vollem saft und bereit für ein weltweites publikum.

mix der woche

diese woche hatte ich das glück und privileg, über el búhos mixes und soundcloud-page rambalkoshe zu entdecken. der name steht für ein kollektiv individueller künstler in jerewan, aber auch für ein museum für moderne kunst, einen integrierten club mit eigener eventserie und eine plattform für armenische und internationale künstler.

der neuste mix kommt von milo häfliger aus bern und reiht sich nahtlos ein in die abfolge von grossartigen sets auf rambalkoshes soundcloud-site: wunderbar und geschickt kombinierte beats und melodien in eher gemütlichem tempo, erfüllt von wärme und herzerwärmenden melodien. stilistisch bewegt sich häfliger zwischen melodiösem house und deepem electro, nahtlos gelayert und mit grossartigen inseln schwebender ruhe, die dem ganzen eine emotionale dynamik verleihen.

mix der woche

die wädenswiler djs franz & alban bieten auf gds.fm nun schon zum 44. mal einen setblock, der beeindruckt. makellose dramaturgie, perfekt plazierte übergänge und ein liebevoller umgang mit melodien und harmonien prägen ihre sets schon lange. neu ist nur das sichere gefühl, sich in ihrem tempo rundum wohlzufühlen und ihren stil gefunden zu haben. immer wieder eine grosse freude, diesen beiden zuzuhören!

mix der woche

conducta bewirbt sein brandneues uk garage-label kiwi records mit einem knapp einstündigen manifesto in form eines mixes, in dem er zeigt, dass das genre über die jahre wenig an frische eingebüsst hat und noch immer junge, hungrige producer hervorbringt, die den sound erweitern und entwickeln. eine mit dreissig tracks ziemlich schnell gemischter blick in die nähere zukunft des labels, dass einiges an frischem wind erwarten lässt.

mix der woche

ink! (~ous, umbo, rhizomfestival) beglückte uns diese woche mit einem seiner eher seltenen, jedoch immer grossartigen und gehaltvollen studiomixes. die tracklist ist reichhaltig, die athmosphäre dicht und abwechslungsreich, die beats knarzen, rumpeln und poltern und techno als definition wird durch alle böden getestet und für gut befunden.

mix der woche

groove, das deutsche magazin für elektronische musik, hat in der neuesten ausgabe seines hochkarätigen podcasts hodge zu gast. der produzent, dj und gesuchte kollaborator aus bristol liefert hier in einer guten stunde eine breite, wundervoll kuratierte und gemixte auswahl seiner ganz individuellen soundpalette: stolperne bassdrums, knatternde perkussion und oft roh wirkende synths verbinden sich zu hochgradig tanzbarem und erstaunlich organisch klingendem techno. einiges an unreleastem material wird gespielt und auch seine stammlabels berceuse heroique und livity sound sind gut vertreten und werden perfekt ergänzt von veröffentlichungen aus dem bristoler labeldunstkreis.