asic – spring liveset 2017

asic hat ein neues liveset hochgeladen! und wem asic kein unbekannter ist, der weiss, dass hier ‚live‘ nicht nur eine nichtssagender hinweis ist, sondern dass hier mit synths, samplern und laptop jedes mal ein exklusiver bogen zwischen eigenen samples, lose vorbereiteten strukturen und freier improvisation geschlagen wird. somit wird man dieses set live nie wieder so hören, und trotzdem kann man es als ziemlich guten anhaltspunkt dafür nehmen, was wohl bei seinen nächsten auftritten zu erleben sein wird.

dabei fällt auf, dass der sound trockener, rhythmusbasierter und organischer klingt als je zuvor. die dub- und hallexkursionen wurden zurückgenommen und lassen nun die musik direkter und dringlicher wirken, immer wieder zuckt das tanzbein mit. und trotzdem lässt man sich nie hetzen, lässt auch mal klänge sich entwickeln, effekte sich entfalten. ein wundervoll anregender und abwechslungsreicher appetizer auf – hoffentlich bald anstehende – weitere liveauftritte!

lenzman & dan steezo – the nq mixtape vol 2

lenzman feiert seine neue ‚earth tones ep‚ auf dem eigenen label the north quarter mit dan stezo und einem mix, der nicht nur einige der neuen und unveröffentlichen tracks featured, sondern auch wunderschön aufzeigt, wieso er zu den meistgebuchten drum’n’bass-djs in europa gehört: makellose selection, unprätentiöses, aber effektives mixing und ein händchen für dramaturgie und das teamwork mit mcs.

comfortnoise podcast 062

der neue podcast der comfortnoise-truppe wurde von k (mikrophon.net, köln) gemixt und suhlt sich mit grösstem wohlbehagen im hall und echo diverser dubtechno-spielarten. gegen ende werden die beats knackiger und das ganze sympatisch verspult, und mit andy stotts „too many voices“ ein finale voller merkwürdiger schönheit zu finden.

zwei mixperlen im sauhaufen

zwei tolle mixes haben mir den arbeitsreichen vormittag versüsst. zum einen gibts von funkahdelic einen grandios hypnotischen housemix voller verweise zu jungle, hiphop und bass music, dazu einige ausflüge in lo-fi-gefilde.

zum anderen haben la vie c’est facile aus biel für bassmusik.ch einen wundervoll diversen und abwechslungsreichen grime- und bassmix aufgenommen, der aufs schönste demonstriert, wie gerade die kalten, abstrakt schimmerenden beats von visionären wie rabit oder visionist in den richtigen händen zu athmosphärischen brücken über dunkel brodelnden basstiefen werden können.