beneath – no symbols 006

no symbols 2016

mit no symbols hat sich beneath einen raum geschaffen, wo er seine vision von vorwärtsorientierter clubmusik unbeeinflusst von labelpolitics und geschmacksvorgaben ausleben und weiterentwickeln kann. die minimale gestaltung und der verzicht auf jedwelche werbung und sonstigen firlefanz machen schon von vorherein ziemlich klar, dass es sich hier um ein no bullshit-projekt handelt: die musik soll gelten, sonst nichts.

dieser ansatz prägt die releases, aber auch die tracks selbst: „lifted“ ist ein sperriges dancefloormonster, das sich mit seinen eckigen, ungelenk anmutenden, aber dadurch nicht weniger brutalen beats und dröhnenden synths zwischen all die stühle hockt, die in den letzten monaten von labels wie livity sound, timedance oder gutterfunk besetzt wurden. was die klassishen trackstrukturen angeht, lehnt sich beneath hier wieder sehr weit aus dem fenster, und auch die b-side „cack“ widersetzt sich unbekümmert dem mainstream, diesmal mit stolpernder bassdrum und toms, die sich gerade noch dem marschmusikhaften entziehen. die synthmelodien sind trotz ihres robusten sounds nie wirklich greifbar, nur der unglaublich tief hinabreichende bass bietet orientierung und halt.

für die vinylkäufer gibts dazu noch „fuck y’all“, das ein klein wenig vertrauter und besser verdaulich klingt, aber durch die acidlastigen leads ganz bestimmt nie langweilig wird.

heute im briefkasten

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grad das neue zweikommasieben-mag aus der analogen mailbox gezogen und schon voller vorfreude auf das broshuda-portrait und die basslines-kolumne, ganz zu schweigen vom ekman-interview.

der release der nummer 14 wird gleich zweimal gefeiert: das erste mal am donnerstag, 08.12. im tresor luzern, das zweite mal am samstag, 10.12. in der raum station zürich.

woche 48

  1. bufirevelación (2016)
  2. rizan sa’idking of keyboard (2016)
  3. bentonvolume one (2016)
  4. felix labanddeaf safari (2015)
  5. the weekndstarboy (2016)
  6. demdike starewonderland (2016)
  7. romarelove songs: part two (2016)
  8. o$vmv$mo$vmv$m (2016)
  9. barker & baumeckerturns (2016)
  10. hodgebody drive (2016)

dj die – lik it bak

gutterfunk 2016

dj dies gutterfunk-label hat sich in den vergangenen monaten durch unglaublich diverse und innovativ produzierte tanzmusik die herzen bassaffiner djs erobert. heute gibts vom labelboss selbst einen schon fast klassisch anmutenden 174-bpm-roller zum gratisdownload, mit wunderschön gecutteten drums und einer fetten bassline, die an dope dragons beste zeiten errinnert. sehr nett und allemal ein ohr voll wert!