A Guide to Kool Keith’s Oddball Rap on Bandcamp — Bandcamp Daily

bandcamp daily begeistert immer wieder mit unglaublich gut und sauber recherchierten artikeln zu ziemlich schrägen und eher peripher bekannten künstlern. diesmal gehts um kool keith und sein weitverzweigtes, abwechslungsreiches und unglaublich exentrisches rap-universum, kartographiert mit mehreren schlüsselalben und einer übersicht seiner wichtigsten figuren und inpersonationen.

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Get acclimated to the off-kilter, kooky, and brilliant world of this Bronx MC.

via A Guide to Kool Keith’s Oddball Rap on Bandcamp — Bandcamp Daily

heute erschienen

siete catorceagnosia ep [hmdm004]

 

hypermoderne und elektroinfizierte hybriden aus cumbia und mexikanischer bass music bohren sich mit energischer beständigkeit in die gehörgänge und besetzen das bewegungszentrum mit gnadenloser zielsicherheit. der bassanteil ist monströs und die ideen packend – perfekt für den beatlastigen dancefloor!

 

conforcezero point field ep [bsrx010]

 

grandios produzierter science-fiction-breitwandtechno mit viel dub und athmosphäre durchtränkt, mit düsteren hallräumen und lichtgefluteten flächen.

 

various artists – patina echoes [timedancelp001]

 

auf seinem ersten release dieses jahr und longplayer überhaupt vereint das junge label ein beeindruckendes rudel an jungen, vielversprechenden künstlern, die sich teilweise schon mehrfahr beweisen durften, teilweise zum ersten bei diesem label unterkommen. ihnen allen gemeinsam ist die annäherung an techno über gewundene umwege, organisch klingende elektronik und eine vielleicht nicht sofort auffallende, aber hochgradig infektiöse tanzbarkeit.

bald ein neues album von okzharp und manthe ribane

das neue werk der beiden innovativen südafrikaner heisst closer apart und ist auf den 7. juni angekündigt. zwei songs kann man schon hören: kubona ist eine gemütliche fingerübung mit spärlichem beat, vocoder und strange perlenden syths. dun hingegen ist voll auf den dancefloor zugeschnitten: pumpender bass, knatternde snares und rhythmisch unglaublich spannend artikulierte vocals.

 

um die wartezeit auf den 7. juni zu verkürzen, hier noch eine kleine dokumentation über die beiden künstler, die vor ein paar monaten auf arte ausgestrhlt wurde:

gute musik im multipack

gestern war wieder mal einer dieser tage, an denen die gute musik fast schon im minutentakt veröffentlicht wird – keine ahnung obs am langen wochenende oder frühlingsgefühlen liegt, auf jeden fall kam man kaum nach mit dem anhören und einkaufen bzw. auf-die-wunschliste-setzen. nachstehend eine kleine auswahl meiner favoriten:

aïsha devi – dna feelings [hth024]

nach ihrem letztjährigen debut lehnt sich die schweizerin mit tibetisch-nepalesischen wurzeln hier noch weiter aus dem rave-fenster und hält in lässiger konzentration die kippelige balance zwischen dekonstruktion und struktur, zwischen hörbarkeit und überwältigung, auflösung und reduktion. grossartige musik mit spiritueller tiefe, kaum fassbar und trotzdem voller körprlichkeit.

 

ivy lab – death don’t always taste good [2020ldn012]

ivy lab haben sich nach gut drei jahren zu einem zweiten longplayer durchgerungen und präsentieren das, was sie am besten können, in cineastischer breite: dreckige hiphop beats, deepe halfstep tunes und ungemütlich-futuristische stimmungen.

 

various artists – future sound of leipzig [dicc001]

leipzig hat sich in den letzten jahren seinen platz auf der landkarte der elektronischen bassmusik wacker erkämpft, und diese compilation von defrostatica records belegt dies mit einer überaus gelungenen und qualitätshaltigen auswahl von 17 tracks, oszillierend zwischen drum’n’bass, halfstep, footwork und jungle.

 

zero t & unitsouled – baby grand ep [nq006]

drum’n’bass-veteran zero t präsentiert mit dem multi-instrumentalistenduo unitsoule eine soultriefende sammlung von perfekt produzierten stücken aus dem ganzen spektrum der londoner beatschmiedekunst: hiphop, broken beat, soul und natürlich drum’n’bass.

 

p jam – introspective [hardrive]

der junge londoner produziert sich auf seinem ersten longplayer mit einem unglaublichen selbstbewusstsein und einfallsreichtum quer durch grime, jungle, uk funky, techno und die ganze bandbreite fetter bässe.

Joker’s Rave Roots Are Showing — Bandcamp Daily

wieder mal ein gut geschriebener und sauber recherchierter artikel auf bandcamp daily – diesmal über joker, hochbegabtes enfant terrible mit unverwechselbarem sound, der momentan den zehnten geburtstag seines kapsize-labels mit einer ausgiebigen serie von fantastischen eps feiert.

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For all the respect he has in various scenes, Liam McLean remains fundamentally a musical misfit.

via Joker’s Rave Roots Are Showing — Bandcamp Daily