spezialmaterial records 2002
wer monoblock b schon mal live erlebt hat, der weiss, dass er rockt. und das richtig, so dass sich der dancefloor meist schon nach fünf minuten in einen schweissdurchdränkten hexenkessel verwandelt. zuckende beine, bangende köpfe und grinsende gesichter sind anzeichen dafür, dass dieser vergnügte springteufel hinter dem keyboard wieder mal das versammelte publikum in der tasche hat und auch ganz gut damit umgehen kann. seine slammenden elektrobeats und triefendfetten synthbässe bleiben immer unkompliziert, wie sichs gehört, aber hart und extrem druckvoll, und auch die anfangs immer ein wenig unbeholfen wirkenden melodien unterstützen die energetische performance überraschend gut.
hört man sich nun ‚alarm‘, sein erstes album, an, so stellt man erfreut fest, dass diese qualitäten ziemlich unverändert auf den tonträger übernommen wurden. was allerdings live hervorragend funktioniert, kann ab compact disk auch nerven töten, und das wird auch dieser platte zeitweise zum verhängnis: nicht immer genügt purer druck und energie, um einen track interessant zu halten, und oft sind die variationen in tempi und klangfarben klein, so dass zeitweise monotonie aufkommt. aber trotzdem: monoblock_b rockt auch da, und so macht man die anlage so laut wie irgend möglich und kopf und beine mitwippen.
01. panning md
02. gruenpop
03. aktron
04. hit 1
05. hit 2
06. esp 16 link
07. die ankunft
08. wave one
09. frankfurt
10. eslink 4 (bubble song) b34
11. who are you?
12. organic
13. big city girl*
14. the king must die
* fizzerpop feat. monoblock b, by bronski beat