7b records 2004
yeah, das zweite album von monoblock b… etwas mini, aber oho! 2 ältere und 5 neue tracks voll mit bratzigen basslines, slammenden beats und rockender energie, dick und massig und bösartig wie ein gereiztes rhinozeros.
wie eben dieses muss es allerdings zuerst in die gänge kommen, und so schiebt sich ‚hit 1‘ schwerfällig über die startlinie, mutet anfangs ziemlich unauffällig an und zieht den hörer trotzdem immer mehr in seinen bann. ‚trigger happiness‘ zieht das tempo noch ein bisschen an, lässt den rauhen beats mehr raum und vermag in seiner unaufgeregtheit und zielstrebigkeit sehr zu gefallen – kommt allerdings niemals an die verspielte schwere und kontrollierte wucht des dritten stücks ran. hier ist der titel programm, und monoblock gibt uns mehr: mehr bass, mehr beats, mehr effekte. man wird überrollt von tieffrequentigem, eruptivem knarren, knarzen und wummern und das dumpfe stolpern der drums treibt das ungetüm unerbittlich nach vorne: eine dampfwalze von einem track!
von hier an kann auch nichts mehr schiefgehen, die platte entwickelt sich mehr und mehr zu dem schon eingangs erwähnten, schwitzenden ungetüm aus knochen, fleisch und horn und überzeugt nur schon dadurch. dass es dann noch so unverschämt und direkt in die beine und den nacken fährt, wird bestimmt auch niemanden traurig machen.
01. hit 1
02. trigger happiness
03. we want more
04. control
05. frankfurt
06. digital man
07. xxx crack