the noodles foundation presents – the complete death of cool

the noodles foundation 2001

vom ‚dümmsten plattenlabel der welt‘ (eigenwerbung) kommt diese compilation, die vielen menschen kopfweh bereiten, einigen aber auch ein breites grinsen aufs gesicht zaubern wird. mit einem unnachahmlichen cut-up-feuerwerk, für das sich si begg (a&r-verantwortlicher und mitgründer von noodles) verantwortlich zeigt, wird hier demonstriert, was gute musik aller art – angerührt mit einer grossen portion humor – alles anrichten kann. das hier hat nichts zu tun mit ausgereifter und wohlarrangierter dj-massarbeit wie wirs beispielsweise von coldcut oder dj food kennen; dies ist ein wüstes, hyperventilierendes monster, das sich von kickenden elektrobeats über stimm- und tonspielereien bis hin zu schmeichelnden popsongs alles einverleibt was töne hat. die schnitte sind meist hart und unerwartet, aber immer präzise, und manchmal wird ein track halt auch nur kurz angespielt, um dann gleich einem anderen platz zu machen. grosse künstler, zum teil unter falschen oder abgewandelten (wer ist wohl mou ars on?) namen, haben mit neuen stücken zu diesem werk beigetragen und lassen dabei ihrem sinn für humor, schräge töne und gute ideen freien lauf.

als wär das nicht genug, gibts noch eine zweite cd dazu, auf der das alljährlich von der noodles foundation organisierte kurzfilm-festival ‚ho-fun‘ ausführlich dokumentiert ist, inkl. aller ins programm 2001 aufgenommenen filme! diese dauern zwischen 3 sekunden und 12 minuten und decken so ziemlich jedes vorstellbare genre ab, werden übersichtlich präsentiert und machen einfach nur spass.

da dem ganzen auch noch ein brief vom labelboss zygmunt janowski an die käufer inklusive manifest beiliegt, ist die compilation eine einmalige und sehr empfehlenswerte gelegenheit geworden, die noodles foundation und ihre soundtüftler besser kennenzulernen.

cd01
01. ZYGMUNT JANOWSKI – intro
02. SI BEGG – new and different experiment
03. SI BEGG & NAVARIO SAURO – unknown dialect
04. SAND – desperate
05. ROBIN MAHONEY – sunnyside
06. THE BUTTMASTERS – chesty
07. DEEP BURIAL – gimme that wine
08. DR DOBROVOLSKI – putge
09. THE BUTTMASTERS – dirty tackle
10. JAMIE LIDELL – mouth fool
11. MOU ARS ON – putza tock baby
12. ANAL PARADE – ansaphone
13. ZYGMUNT JANOWSKI – rock 1
14. BARRY PSEUDONYM – hetroskedacity
15. ROBIN MAHONEY – harmonica storm
16. THE HIBISCUS GERONIMO III PLAYERS – boiled grease feast
17. MICHAEL FORSHAW – work that mutha
18. CABBAGE HEAD – future / today
19. CURSOR MINER – uhave2wonder
20. THE BUTTMASTERS – sweet dreams
21. SAND – take 42
22. THE BUTTMASTERS – lawn food
23. ROBIN MAHONEY – english cubase
24. NEIL LANDSTRUMM – titos block
25. BARRY PSEUDONYM – pissed scratch break
26. CABBAGE HEAD – fun fun fun
27. DR KOSMOS – holiday
28. SI BEGG – brothers and sisters
29. DR DOBROVOLSKI – batcholo mang
30. SI BEGG – sing circle system
31. CURSOR MINER – totallyunreal
32. CURSOR MINER – bezerkone
33. DR DOBROVOLSKI – saxon come from barnsley
34. VAN DER HOOGS COUNTRY CURATIVE – circle o.b.s.
35. CABBAGE HEAD – commercial suicide
36. STEVE DIXON – i dream of genie
37. THE BUTTMASTERS – gangstairs
38. ROBIN MAHONEY – cucumber song

cd02
ho-fun – ‚the world’s smallest film festival‘

noodles foundation
leaf

 

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