na gut, dann fang ich mal an mit einer zusammenfassung meiner letzten drei wochen im reich der mitte. das ganze natuerlich sehr grob und weit entfernt von jeder vollstaendigkeit – sonst bin ich meine ganzen verbleibenden zwei tage hier in hong kong nur noch am tippen. zuhause werde ich den bericht noch mit einigen fotos und links ergaenzen.
29.05. – 30. 05.
die zugfahrt von ulan baator (google maps) nach peking (google maps) war eine der landschaftlich schoensten und interessantesten, die ich je erlebt habe. die berge rund um ulan baator, immer noch schneebedeckt, uebergehend in die wueste gobi, die sich dann ueber hunderte von kilometern dahinzog und wiederum in die berge noerdlich von peking ueberging, die im gegensatz zur mongolei schon voll ergruent und auch optisch mitten im sommer waren.
30.05 – 04.06.
peking (google maps) selbst ist eine echte megalopolis. 12-14 millionen einwohner und mit einer infrastruktur, die fuer olympia 2008 nur das beste erhoffen und erwarten laesst. die bautaetigkeiten sind enorm, die kulturschaetze an jeder strassenecke und die propaganda subtil, aber allgegenwaertig. und zum ersten mal in meinem leben hat zensur einen direkten effekt auf mich: wordpress ist gesperrt in china.
nun ja, meine reisegruppe trifft sich erst am abend des 01.06., also nehme ich mir die ersten zwei tage zeit, spaziere durch die nachbarschaft, besuche das neue nationalstadion (welches leider abgezaeunt war) und teste mich durch die umliegenden strassenkuechen. ich stellte fest, dass die pekinger trotz staatlicher erziehungsmassnahmen immer noch gerne spucken und geraeuschvoll den schleim hochziehen, dass sie aber freundlich und ziemlich beruehrungsscheu sind und sich von fremden nicht beeindrucken lassen – im gegenteil.
in der gruppe sind wir zehn personen: alex (uk), chris (usa), pascal und bob (nl), carrie und rick (ir) alicia (cn), nic (ch), vincent zhu, unser chinesischer guide aus dem sueden des landes, und ich. das programm in peking scheint voll, trotzdem bleibt immer wieder zeit fuer eigene unternehmungen, parties oder um sich zurueckzuziehen. im kopf bleiben haengen: die grosse mauer (sehr beeindruckend), der himmelstempel in unmittelbarer naehe des hotels, eine grandiose party in einem miniclub mit einer chinesischen band, die spanischen rock spielt, der tianmen-platz und die verbotene stadt bei stroemendem regen, ein streifzug durch die typischen kleinen gassen der altstadt (hutongs), die leider immer oefter grossen bauprojekten platz machen muessen, und als beeindruckestes der besuch des ’neuen‘ sommerpalastes: ein riesiger park mit grossem see, bergen und tempeln, alles kuenstlich angelegt und praechtig bis zur erschoepfung.
am abend des 04. entern wir den nachtzug nach shanghai, wobei mir die erfahrungen mit dem transsib zugute kommen.










