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adaadat 2004
die japanische idm/breakcore/wasauchimmer-szene scheint dieses jahr so richtig aufzublühen. com.a hatte einen fast schon genialen release, ove-naxx setzte dieses frühjahr noch einen drauf, und jetzt kommt utabi hirokawa und toppt seine beiden freunde locker nochmals. seine hyperaktiven comictracks sind so charmant und funky, dass man den player fast schon automatisch auf repeat stellt und gar nicht mehr aus dieser bunten, fröhlichen welt auftauchen will. dies hat bestimmt auch damit zu tun, dass dieser junge herr bisher nur auf einem steinzeitcomputer (sharp X68000!!) musik gemacht hat und sich so fast automatisch in die lücke zwischen mikromusic, bogdan raczinsky und planet mu einfügte. vieles von den wilden 8-bit-spielereien und game-console-piepsern ist nämlich auch hier zu finden, auch wenn unterdessen auf einem pc komponiert wird und das universum um instrumentalen cut-up hiphop, vocalsamples und auch ‚reale‘ instrumente bereichert wurde. diese mischung wird vor allem im letzten song ‚cassia augustifolia‘ (der allein schon den preis der platte wert ist) bis zum äussersten ausgereizt: ein fast schon organischer, minimaler groove, immer wieder gereizt und gestört durch digitales flackern, windet sich um die anfangs nur angerissenen, kurzen melodiefetzen von stimme, melodion, posaune und gitarre, bis das ganze zusammenfindet und in einem fast schon klassischen, getragenen ambiente ausklingt. so macht elektronische musik spass!
01. wind05
02. crackbank cheese
03. kmoizcarkt shoimse back
04. three tennies
05. lighpotllution
06. doll-shape-automaton
07. turntable utabied
08. yorange peel
09. manchurian candy
10. wave ladder
11. set her eyes xochipilli
12. mogood
13. fly it away
14. bwangwui
15. cassia augustifolia
domino 2002
max tundra (ben jacobs) ist wohl eines der skurrilsten genies der neueren musikgeschichte und beweist das auch mit dieser zwar kurzen, aber sehr knuddeligen platte. alle live-instrumente wurden natürlich wieder selbst eingespielt (und das sind nicht wenige!), und zum ersten mal hören wir den max auch singen!
anfangen tuts schon mal sehr ungewohnt und direkt mit ungelenk-hektischen drums und gesang, knapp gehalten und ein idealer einstieg und auftakt zu den ersten grossen höhepunkten dieses albums: ‚mbgate‘ entwickelt sich von einem leicht zerfahrenen und unkoordinierten postrock-entwurf mit polternden drums und schrammeliger gitarre unversehens zu einem dick rockenden, hüpfenden tanzliedchen mit housigem einschlag und einem geilen clubbeat. und ‚lysine‘, die erste single, wartet mit einer einfachen, packenden melodie, einem raffiniertem songaufbau (inkl. freakout am ende) und der sanften, sich sehr gut einfügenden stimme von max‘ schwester auf. scheinbar bleibt dieser gastauftritt in zukunft keine ausnahme, denn man hört sie hier noch in zwei anderen songs, und es funktioniert erstaunlich gut!
auch von den nachfolgenden tracks kann man eigentlich jeden wärmstens empfehlen, wobei mir ‚lights‘ und ‚hilted‘ besonders ans herz gewachsen sind. das ist übrigens auch das besondere an diesem album: es wird zum begleiter, zu einem guten freund – und hast dus schon fast wieder vergessen, dann blinzelts dir bestimmt unverhofft zu und lädt dich ein in seine kindlich bunte welt voller töne, instrumente und ideen.
01. merman
02. mbgate
03. lysine
04. fuerte
05. pocket
06. cabasa
07. 61over
08. lights
09. hilted
10. acorns
11. gondry
12. labial
dub recordings / like records 2004
ich trau meinen ohren nicht: gina v. d’orio (sängerin bei cobra killer und ec8or) singt amerikanische girlsongs aus den sechzigern! was musste tim van leyden (alias like a tim) wohl tun, um das zu erreichen? nun ja, was immer es auch war: es hat sich gelohnt!
aber nicht nur d’orio lässt sich auf ein wagnis ein, auch der musiker hat sich von seinem skurrilen midi-storperfunk freigenommen und übt sich nun in der reduktion. nur mit einer tb-303 und wenigen, spärlich eingesetzten synths und effekten unterlegt der rotterdamer die eindringliche stimme, die man in dieser sanftheit und süsse der berlinerin nie zugetraut hätte. sie drängt sich niemals auf, ist aber immer da: verführerisch, beschwörend, traurig. die lieder selbst haben schon fast alle einmal gehört; sie sind einfach und in popsonglänge gehalten und handeln von der liebe, sei sie nun unglücklich, vorbei oder voll am erblühen. und sie rühren zu herzen, bleiben hängen und sind wunderschön, und man will das album gleich nochmals hören, weil es einfach zu kurz ist.
01. i only have eyes for you
02. where did our love go
03. the end of the world
04. leader of the pack
05. angel baby
06. dance with me
07. lonely sea
08. running scared
09. come softly to me (cd bonus track)