fischerspooner – #1

international deejay gigolo 2002

hype hin oder her: die new yorker warren fischer und casey spooner machen wundervolle popmusik, leicht dekadent und mit melodien zum mitsingen. und natürlich mit starkem 80er-jahre-einschlag, wies heute im allgemeinen und bei gigolo im besonderen schon fast zum guten ton gehört.

glücklicherweise lassen sies jedoch nicht dabei bewenden, ein paar metallische synth-bässe und androgyne stimmchen aufzuwärmen und dem nach elektropop förmlich gierenden publikum vorzuwerfen. nein, es wird weiterentwickelt, ausprobiert und experimentiert, und die freude an guten, zeitlosen melodien ist immer spürbar. die sounds sind, trotz ihrer klanglichen referenzen an eine vergangene ära, immer auf der höhe der zeit und von einer unglaublichen qualität und tiefe, was man auch vom songwriting behaupten kann. niemals gleitet man ab in die beliebigkeit so vieler elektropop-klone, jeder song klingt frisch und vereinigt mehr ideen als andere in einem ganzen album.

parallel dazu sind ihre liveshows absolute performance-knaller, bei denen die musik zur reinen nebensache degradiert wird und die in der new yorker art-posse schon kultstatus besitzen. eine armee von tänzer/innen, sänger/innen und gastmusikern wird aufgeboten und bietet ein spektakel aus schminke, blut und schweiss sowie exquisiten sci-fi kostümen, das wohl jede kinnlade einige zentimeter tiefer hängen lassen wird.

01. sweetness
02. the 15th
03. emerge
04. l.a. song
05. tone poem
06. horizon
07. invisible
08. turn on
09. *#!@$?
10. natural disaster
11. ersatz

12. exclusive video footage

www.fischerspooner.com

 

aphex twin – drukqs

warp records 2001

zuerst herrscht gleich mal grosse freude: des meisters neuster und langersehnter streich ist gleich ein doppelalbum geworden – 30 tracks, je 15 davon auf einer cd. und wieder gibts wunderschöne kindermelodien, lustige töne, wirbelnde beats und tonnen von ideen. wieder werden die trommelfelle strapaziert, die nerven angesägt und die nachbarn geärgert. und wieder einmal wird klar, dass sich richard d. james einen feuchten dreck um erwartungen und hörgewohnheiten schert.

die stücke auf diesem album lassen sich grob in drei kategorien einteilen: zuerst sind da einfache, mehr oder weniger melodiöse und ziemlich fragmentarische pianoklimpereien. einige davon sind wunderschön, andere leider eher banal.

zum zweiten gibts die breakbeat-tracks, die für viele wohl den hauptgrund für den kauf dieses albums darstellen. hier wird das stupende programmierkönnen und der anarchistische humor des herrn james unüberhörbar. wilde ideen und zuckersüsse melodien jagen sich im kreis und beissen sich manchmal auch in den schwanz.

zur dritten und letzten kategorie gehören atmosphärische, oft sehr reduzierte und verhallte geräusch- und tonspielereien, meist analog aufgenommen.

die durchmischung und anordnung dieser stücke hebt die vorteile und besonderheiten jedes einzelnen hervor. das nebeneinander von wahnsinn und schönheit verleiht dieser platte ihre wahre grösse, und man bekommt das gefühl, dass der meister aus england sein equipment nun wahrhaftig ausgereizt hat. der hochtechnisierte, fast schon glatte sound der letzten produktionen wurde leicht aufgerauht, was dem werk eine überraschende erdigkeit und energie verleiht und zwischendurch klänge zeitigt, die auch einem alec empire gut zu gesicht stehen würden.

bleibt nur noch anzumerken, dass das artwork ungewohnt langweilig und blöd daherkommt und die cd auf dem computer nicht abspielbar ist.

cd01
01. jynweythek
02. vordhosbn
03. kladfvgbung micshk
04. omgyjya-switch
05. strotha tynhe
06. gwety mernans
07. bbydhyonchord
08. cock/ver10
09. avril 14th
10. mt. saint-michel + saint michaels mount
11. gwarek
12. orban eq trx4
13. aussois
14. hy a scullyas lyf adhagrow
15. kesson dalek

cd02
16. 54 cymrv beats
17. btoum-roumada
18. lornaderek
19. qkthr
20. mettphace 6
21. bit 4
22. prep gwarlek 36
23. father
24. taking control
25. petiatil cx htdui
26. ruglen holon
27. afx 237 v7
28. ziggomatic 17
29. beskhu3epnm
30. nanou 2

drukqs website
warprecords

 

cursor miner – explosive piece of mind

lo recordings 2002

mit diesem feinen album ist dem ohnehin schon tollen lo label ein fast schon genialer wurf gelungen. cursor miner (der junge mr. robert tubb) – einigen vielleicht schon bekannt von der noodles-compilation oder liveauftritten bei seed oder wang – präsentiert uns ein debutalbum erster güte und eingängigkeit, das man so schnell nicht wieder vergisst. ein absolut eigenständiger und unverwechselbarer sound bestimmt das werk: sehr technisch und knarzig, leicht metallisch und anfangs ein wenig kühl anmutend, aber immer zugänglich und, ja, poppig! das ganze hört sich an wie ein  bastard aus 80er synthpop, monty python, psychedelia und rockendem elektro – sehr schön nachzuhören schon im zweiten song, der mit krachigen drums solide nach vorne drückt und mit seinem dadaistischem text schwere verwirrung stiftet.

01. scrapma
02. never been seen
03. bodily functions
04. like dna
05. dragon drop
06. remote control
07. alpha waves
08. u want to want
09. bezerk one
10. salt solution
11. battery powered joy
12. propaganda
13. brown study

cursor miner
lo recordings

 

various artists – 7b labelcompilation

7b records 2003

die dritte veröffentlichung von 7b bietet eine schöne übersicht über die mit dem label verbundenen acts. jeder von ihnen mit einem neuen track, und jeder gibt sich hörbar mühe, etwas spezielles und eigenständiges zu dieser zusammenstellung beizutragen.

den anfang macht plastique de revê, den man ja auch schon von gigolo-platten kennt. gutgelaunt hüpfen seine ultratrockenen beats aus den boxen, den sich windenden bass immer unter absoluter kontrolle. dazu die hochgepitchten raps, und fertig ist der hochenergie-tanzflurfeger.

aster o.h. ist ein junger und relativ neuer act aus dem jura (glaub ich), der hier einen geilen lo-fi rocker abliefert. anfänglich billig wirkende konsolenspiel-sounds entwickeln sich zu einer sägenden bassline und das witzigste sprachsample dieses jahres (‚i’m so sick that i can’t read the paper, but i can say hello to my dog‘) wird sich in einer frauen- und männerstimme selbst gegenübergestellt, so dass sich trotz des gemässigten tempos eine fröhliche, mitreissende cut-up-hektik einstellt und über alle backen grinsende gesichter den floor bevölkern.

staubsauger nimmt das tempo ein wenig zurück, kombiniert filigrane beats und zirpgeräusche mit einem gurgelnden bass und setzt dazwischen glockengleiche melodien, die den doch ziemlich reduzierten track leuchten lassen wie ein sonnenstrahl den bedeckten herbsthimmel.

den abschluss macht monoblock b mit ‚eldorado skin‘, einem brachialen, verzerrten elektropunk-truck, der so ziemlich alles plattmacht, was ihm in die quere kommt. am besten gefallen mir hier die drums, die ohne rücksicht auf verluste durch die synthwände preschen und mit brutalen breaks (die eigentlichen highlight dieses stücks) versetzt sind.
eine fast schon perfekte compilation, die die grosse akkustische spannweite des labels sehr schön aufzeigt und den künstlern eine plattform bietet, ihr können und ihren stil eindrucksvoll darzubieten.

01. plastique de revê – do it
02. aster o.h. – canin royal
03. staubsauger – yellow frog
04. monoblock b – eldorado skin

7b
monoblock b

 

horsepower productions – to the rescue

tempa. recordings 2004

das zweite album der beiden südlondoner benny ill und lev. jr. ist auch das zweite auf ihrem label tempa (das mixalbum mal nicht mitgezählt) und eine bestätigung für ihre vorreiterrolle in der grossen aber jungen breakbeat/dubstep/grime-szene. war das erste noch eine lieblose zusammenstellung ihrer wegweisenden singles mit üblen edits wie vorzeitiges ausblenden und ähnlichen verbrechen, ist nun ‚to the rescue‘ eine runde und ausgereifte angelegenheit geworden. in ihrem zurückhaltenden, sehr stimmungsvollen und basslastigen style rollen sie zehn warme, edel schimmernde soundteppiche vor uns aus, die nachlässig swingenden und trotzdem hochgradig präzisen beats sorgfältig verwoben mit orientalischen und jamaikanischen vibes. sich niemals in den vordergrund drängend, aber immer spannend und innovativ, stehen horsepower productions in der tradition grosser photek-tracks wie ’ni ten ichi ryu‘ oder ‚hidden camera‘, die mit ihrem ausgefeilten drum-programming, trockenstem hi-tek-funk und sparsamster ausstattung immer wieder neue massstäbe setzten – der zusätzliche, witzig-pointierte einsatz skurriler eastern- und western-samples errinnert hingegen stark an j. saul kanes grossartig schmutzige veröffentlichungen als depth charge.

zusätzlich wurde jeder track mit liebevollen und ausführlichen linernotes bedacht und das ganze noch wundervoll minimal designt – ein fest für ohren und augen.

01. golden nugget
02. synbad
03. voodoo spell
04. marseilles connection
05. special 131
06. galaxian
07. hand of death
08. classic deluxe – part two
09. sholay (epic mix)
10. on tha run by tgs (hp remix)

tempa

 

the noodles foundation presents – the complete death of cool

the noodles foundation 2001

vom ‚dümmsten plattenlabel der welt‘ (eigenwerbung) kommt diese compilation, die vielen menschen kopfweh bereiten, einigen aber auch ein breites grinsen aufs gesicht zaubern wird. mit einem unnachahmlichen cut-up-feuerwerk, für das sich si begg (a&r-verantwortlicher und mitgründer von noodles) verantwortlich zeigt, wird hier demonstriert, was gute musik aller art – angerührt mit einer grossen portion humor – alles anrichten kann. das hier hat nichts zu tun mit ausgereifter und wohlarrangierter dj-massarbeit wie wirs beispielsweise von coldcut oder dj food kennen; dies ist ein wüstes, hyperventilierendes monster, das sich von kickenden elektrobeats über stimm- und tonspielereien bis hin zu schmeichelnden popsongs alles einverleibt was töne hat. die schnitte sind meist hart und unerwartet, aber immer präzise, und manchmal wird ein track halt auch nur kurz angespielt, um dann gleich einem anderen platz zu machen. grosse künstler, zum teil unter falschen oder abgewandelten (wer ist wohl mou ars on?) namen, haben mit neuen stücken zu diesem werk beigetragen und lassen dabei ihrem sinn für humor, schräge töne und gute ideen freien lauf.

als wär das nicht genug, gibts noch eine zweite cd dazu, auf der das alljährlich von der noodles foundation organisierte kurzfilm-festival ‚ho-fun‘ ausführlich dokumentiert ist, inkl. aller ins programm 2001 aufgenommenen filme! diese dauern zwischen 3 sekunden und 12 minuten und decken so ziemlich jedes vorstellbare genre ab, werden übersichtlich präsentiert und machen einfach nur spass.

da dem ganzen auch noch ein brief vom labelboss zygmunt janowski an die käufer inklusive manifest beiliegt, ist die compilation eine einmalige und sehr empfehlenswerte gelegenheit geworden, die noodles foundation und ihre soundtüftler besser kennenzulernen.

cd01
01. ZYGMUNT JANOWSKI – intro
02. SI BEGG – new and different experiment
03. SI BEGG & NAVARIO SAURO – unknown dialect
04. SAND – desperate
05. ROBIN MAHONEY – sunnyside
06. THE BUTTMASTERS – chesty
07. DEEP BURIAL – gimme that wine
08. DR DOBROVOLSKI – putge
09. THE BUTTMASTERS – dirty tackle
10. JAMIE LIDELL – mouth fool
11. MOU ARS ON – putza tock baby
12. ANAL PARADE – ansaphone
13. ZYGMUNT JANOWSKI – rock 1
14. BARRY PSEUDONYM – hetroskedacity
15. ROBIN MAHONEY – harmonica storm
16. THE HIBISCUS GERONIMO III PLAYERS – boiled grease feast
17. MICHAEL FORSHAW – work that mutha
18. CABBAGE HEAD – future / today
19. CURSOR MINER – uhave2wonder
20. THE BUTTMASTERS – sweet dreams
21. SAND – take 42
22. THE BUTTMASTERS – lawn food
23. ROBIN MAHONEY – english cubase
24. NEIL LANDSTRUMM – titos block
25. BARRY PSEUDONYM – pissed scratch break
26. CABBAGE HEAD – fun fun fun
27. DR KOSMOS – holiday
28. SI BEGG – brothers and sisters
29. DR DOBROVOLSKI – batcholo mang
30. SI BEGG – sing circle system
31. CURSOR MINER – totallyunreal
32. CURSOR MINER – bezerkone
33. DR DOBROVOLSKI – saxon come from barnsley
34. VAN DER HOOGS COUNTRY CURATIVE – circle o.b.s.
35. CABBAGE HEAD – commercial suicide
36. STEVE DIXON – i dream of genie
37. THE BUTTMASTERS – gangstairs
38. ROBIN MAHONEY – cucumber song

cd02
ho-fun – ‚the world’s smallest film festival‘

noodles foundation
leaf

 

dj / rupture – minesweeper suite

tigerbeat6 200?

mix-cd’s sind ja immer so ne sache. von uninspirierten aneinanderreihungen schlechter tracks über egomanische zurschaustellungen kürzlich erlernter mix- und scratchtechniken bis hin zu ‚eklektischen‘ sets mit einer nicht erkennbaren stilistischen bandweite wurde schon jeder tiefpunkt erreicht, und das oft auch von bekannten namen im diskjockey-business. um so schöner ist es darum, auch das genaue gegenteil zu entdecken.

dj /rupture haut uns hier einen mix um die ohren, der viele wohl ziemlich ratlos und überfordert zurücklassen dürfte. rauher ragga und sanfter ambient, leidenschaftlicher bhangra und wütender gabber, fies verzerrter jungle und experimentelle electronica – dj /rupture nimmt sich was er braucht, um seine liebe zu beats, tönen und geräuschen auszuleben, spannungsbögen zu zelebrieren und unglaublich intensive momente zu schaffen. wie bei anderen grossen mix-werken ist hier eine ausgeprägte dramaturgie über die gesamte lauflänge hör- und fühlbar, zudem muss ich /ruptures rhythmusgespür und geschmackssicherheit uneingeschränkt bewunderung zollen. wer sonst würde auf die idee kommen, roberta flacks grossen klassiker ‚killing me softly‘ über eiterherds ‚masturbator‘ zu legen, oder gregory whiteheads ‚ziggurat‘ mit nina simones überirdischer stimme zu kombinieren? eben.

01. mahmoud fadi – jibal al nuba
    j-boogie – gemini dub
02. dj /rupture – high resolution
    heat sensor – tectonic
03. dj /rupture – rumbo babylon
    cutty ranks – limb by limb (accapella)
    general degree – latoya : version
    foxy brown / baby cham – tables will turn (bubba mix)
04. so takahasi – untitled a1 from ’nubus‘
    akrobatik – ruff enuff (instrumental)
    foxy brown / baby cham – tables will turn (mega mix)
05. nettle – seranito
    kazamix – froggy
    rober kimou – maffe rhythm
06. mr. faiçal feat. mad killah – 62 ouf
07. dj rush puppy – bad man lighter (jump up mix)
    elastic horizons – drums conductor
    wax poetic – angels : accapella
08. dj /rupture – in front of you
09. mentol nomad – fallen angels
    missing linx – same time : accapella
    dat politics – 3.37
    cul de sac – i remember nothing more (dj /rupture’s needlepoint mix)
10. nettle – ballad of jimi hollin (disco mix)
    fish & goat at the controls – dub warming
11. d. wulle & a. garcia – untitled b2 from ‚docile #4′)
    dj 007 – i don’t invite
12. gregory whitehead – ziggurat
    nina simone – plain gold ring
13. so takahasi – untitled b1 from ’nubus‘
    joshua abrams – crossing kingston
14. mutamassik – babomb
    dead prez – police state (accapella)
    music of the pearl divers – tanzilla
    igbal jobi and party – sorath
15. sardara gill – apna sangheet sings apna sangheet (speedy gonzales mix)
    bodysnatcher – ruled by the mob
16. the temple of hiphop culture – up from the underground : instrumental
17. the temple of hiphop culture – up from the underground
    rotator – enemy
18. rotator – trash and ready
    dj scud – discipline of d.e.
19. mutamassik – show 2 show (dj /rupture remix)
    borbetomagus – untitled from ‚l’atlas des galaxies etranges‘
    gilles gobeil – associations libres
    blackjewishgays – from allright reverse vol.2
20. shinehead – rough & rugged
    aphasic – bloody nora
21. eiterherd – masturbator
    roberta flack – killing me softly
22. aaliyah – are you that somebody? (instrumental)
    djivan gasparyan – brother hunter
    rik rue – other voices 1
    kid 606 – dandy
    nettle – defragmentation
23. the kat cosm – mhh04
24. cex – i am soundboy
    eightball & m.j.g. – we started this (acapella)
    donna summer – big work
    jingles – everlasting live

tigerbeat6
negrophonic

 

amon tobin – out from out where

ninja tune 2002

dieser typ ist einfach unglaublich: mit jedem album wird er besser, werden seine beats komplexer, seine covers spektakulärer und seine tracks ausgeklügelter – und trotzdem behält er immer seinen unverwechselbaren style, der hypernervosität und schwebende gelassenheit so unnachahmlich in sich vereint und in knusprigster tonqualität darbietet. die programmierung der rhytmen und sounds ist schlicht atemberaubend und die fülle und kleinteiligkeit seiner hochaufgelösten breakbeat- und perkussionsorgien schwindelerregend. man fragt sich unwillkürlich, wieviel zeit der gute herr wohl in einen einzelnen track investiert…

es ist bemerkenswert, wie sich der gebürtige brasilianer im laufe seiner veröffentlichungen einen ganz eigenen soundkosmos geschaffen hat. einflüsse aus jazz, drum’n’bass, klassik, latin und seinem ganzen ninja tune-umfeld sind zwar jederzeit identifizierbar und sicher auch beabsichtigt, trotzdem entstehen daraus ungewohnt filigrane und doch wuchtige klangmonster, wie man sie zuvor noch nie gehört hat. in ihrer zeitlosigkeit und funkelnden schönheit lassen sie schubladendenken gar nicht erst aufkommen, und nur schon das ist ein grosser verdienst.

01. back from space
02. verbal feat. mc decimal r.
03. chronic tronic
04. searchers
05. hey blondie
06. rosies
07. cosmo retro intro outro
08. triple science
09. el wraith
10. proper hoodidge
11. mighty micro people

amon tobin
ninja tune