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stuff

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big red
k7 2002
‚contains 12 tracks 100 percent pure disko shit‘ prahlen sie schon auf dem cover – und recht haben sie, irgendwie. denn was da aus den boxen knattert, stottert und stolpert ist reinster, hundertprozentig tanzbarer kopfnickerfunk der marke de luca, garniert mit sauberem flow und gewagten worten von peabird.
hier lässt chris de luca seiner vorliebe für schwere hiphop-beats freien lauf, cuttet und frickelt in schönster funkstörung-manier und findet immer wieder ein plätzchen, wo man noch einen break mehr unterbringen kann. so schafft er eine ideale spielwiese aus beats, angedeuteten melodien und effekten für peabirds variantenreiche und sehr stimmig vorgetragene reime, die dann ab und an auch gleich wieder als rohmaterial für de lucas rhythmische experimente herhalten müssen.
schlussendlich ist so ein sehr verspieltes und liebenswertes stück musik entstanden, dem man die begeisterung und leidenschaft der beiden macher für ihre sache gut anhört und das auch selber lange und ausgiebig freude spendet.
01. sooperglitcher
02. deadly wiz da disko
03. artificial mc
04. i gonna give it to you
05. keep this in mind
06. wrong number
07. game
08. interlude
09. horns of jericho
10. bumble beez
11. cashflow
12. what the f*** i got to say
dc recordings 1999
das zweite album der zweiteiligen ‚lust‘-miniserie wartet mit zehn tracks auf, die perfekt an die üppig-lüsterne stimmung der ersten hälfte anknüpfen. ein bisschen rauher und gewalttätiger ist anfangs das klima, die samples klingen aggressiver und oft wird gekämpft. ‚han do jin‘, ‚django‘ und ‚death…‘ zeigen, wieso j.saul kane auch schon als erfinder des big beats gepriesen wurde: slammende beats und atemberaubende breaks en masse, und das ganze tönt noch heute so einmalig und frisch wie vor drei jahren. erst track nummer vier lässt einem ein wenig atem holen, und langsam aber merklich wird die athmosphäre ein wenig versöhnlicher. ‚7 hill poison‘ schleicht sich mit seinen todtraurigen geigen ins herz, bevor in ‚ride‘ ein altbekanntes orgelriff melancholie verbreitet…
alles in allem ist dieses album eine sammlung wundervoller, ungeschliffener diamanten. leider wird jedoch die geniale dramaturgie und dichte athmosphäre des vorgängers, die diesen so herausragend macht, nie erreicht. die stücke scheinen mehr oder weniger absichtslos aneinander gereiht worden zu sein wie auf einer singles-collection, was der wirkung als gesamtwerk nicht gerade zuträglich ist. trotzdem, was hier geboten wird, ist niemals enttäuschend und sein geld allemal wert.
01. han do jin (even heroes have to die)
02. django
03. death and diamonds (is the name of the game)
04. cut my veins
05. model des sexy weird
06. 7 hill poison
07. ride
08. murder by contract
09. i… always do!
10. pretty pretty