diverses für ostern

gerade beim entspannten wochenend-surfen eine letztjährige biographische studie über neurologische probleme von jazz-kegenden entdeckt. hier ein interessanter ausschnitt über charlie parker:

As a result of a car accident as a teenager, Parker became addicted to morphine and, in turn, heroin. Contemporary musicians took similar drugs, hoping to emulate his playing. Through the 1940s, Parker’s career flourished. He recorded some of his most famous tunes, including ‘‘Billie’s Bounce’’ and ‘‘Koko.’’ Yet, he also careened erratically between incredible playing and extreme bouts of alcohol and drug abuse. This deteriorated in 1946, when after the recording of the song ‘‘Lover Man,’’ Parker became inebriated in his hotel room, set fire to his mattress, and ran through the hotel lobby wearing only his socks. Parker was arrested and committed to Camarillo State Mental Hospital, where he stayed for 6 months. This stay inspired the song ‘‘Relaxin at Camarillo (1947)’’.

die studie wird hier zum freien download angeboten und ist einfach und relativ schnell zu lesen (7 seiten).

ausserdem darf ich an dieser stelle mal wieder auf einen grandiosen mix-blog aufmerksam machen: soult (hula honeys)posted seit anfangs jahr auf soult month jeden monat einen ca. 30-minütigen mix unter einem relativ losen thema. der aktuelle april-mix läuft unter instrumental hip hop; dub techno, the animal collective und diverse psychedelia waren auch schon dran. jeder einzelne dieser mixes besticht durch eine überaus geschmacksichere selektion und einen fast schon instinktiven fluss und aufbau. beachtenswert sind auch die jeweiligen covers von marsplastik (kennt da jemand einen link?).

schöne ostern!

the wire #300 – simon reynolds on the hardcore continuum

für die 300. ausgabe von wire wurden simon reynolds artikel über hardcore, jungle, drum’n’bass, garage, grime und dubstep zu einer serie zusammengefasst. als einer der wichtigsten und kenntnisreichsten kommentatoren der elektrischen und elektronischen musik seit punk wurde er vor allem mit ‚rip it up and start again – postpunk 1978-1984‘ und ‚generation ecstasy‘ bekannt und hat sich seitdem mit zahllosen artikeln, essays und blogeinträgen kritisch mit dem aktuellen zustand moderner musik befasst.

wenn ihr jemals aus erster hand etwas über die entstehung ‚unserer‘ musik und deren weiterentwicklung erfahren möchtet – diese zeitzeugen sind bestimmt nicht der schlechteste einstieg.

 

#0: introduction (2009)
http://www.thewire.co.uk/articles/2009/

#1: hardcore rave (1992)
technical ecstasy, the wire #105, november 1992
http://www.thewire.co.uk/articles/2009/

#2: ambient jungle (1994)
above the treeline, the wire #127, september 1994
http://www.thewire.co.uk/articles/2017/

#3: the state of drum’n’bass (1995)
sounds of blackness, the wire #136, june 1995
http://www.thewire.co.uk/articles/2018/

#4: hardstep, jump up, techstep (1996)
slipping into darkness, the wire #148, june 1996
http://www.thewire.co.uk/articles/2028/

#5: neurofunk drum‘n’bass versus speed garage (1997)
2 steps back, the wire #166, december 1997
http://www.thewire.co.uk/articles/2030/

#6: two-step garage (1999)
adult hardcore, the wire #182, april 1999
http://www.thewire.co.uk/articles/2033/

#7: grime (and a little dubstep) (2005)
the primer: grime, the wire #254, april 2005
http://www.thewire.co.uk/articles/2040/

 

zwei alte texte

wie aus den untenstehenden posts ersichtlich, habe ich noch eine alte architekturkritik (‚Die Ablesbarkeit des Entwurfs‘) sowie einen noch älteren text über kunst am bau (‚Peter Küng (1951)‘) von mir gefunden. ganz bestimmt keine meisterwerke der kritikerzunft, aber für den einen oder anderen vielleicht doch erträglich oder sogar von interesse.