Kategorie-Archiv für 01.01 news
feline night tonight!
mediennachlese zum jungle street groove 2008
da diesen blog immer wieder suchanfragen für fotos vom jungle street groove erreichen, hier eine kleine nachlese:
– artikel und fotos auf fudder.de
– fotos auf dideldum.ch
– fotos auf lautundspitz.ch
– fotos auf festzeit.ch
– fotos auf utopia.ch
für mich wars einer der schönsten und auch bestbesuchten jungle street grooves… witzige trucks und wägelchen, toll aufgelegte leute, angenehmes (wenn auch ein wenig kühles) wetter und last but not least viel tanzbare, laute und energetische musik. von jungle und altem british hardcore über drum’n’bass und hiphop bis hin zu techno und goa wurde alles gespielt, was eines beatheads herz höher schlagen lässt. speziell zu erwähnen ist der architects-wagen, bei dem für mich einfach alles stimmte: gutgelaunte begleiter und helfer, fantastische beats und top soundqualität.
gern wieder in zwei jahren!
montag
aktualisierung
ich habe nun alle einträge, die von meiner langen reise in den fernen osten handeln, überarbeitet und mit links und einigen bildern versehen. untenstehend sind sie in chronologischer reihenfolge aufgelistet:
– kurze zwischenmeldung aus budapest
– mockba
– ulan baator
– bald gehts weiter nach peking
– hong kong
– china [part 1]
– china [part 2]
– china [part 3]
viel spass!
china [part 3]
13.06. – 15.06.
drei tage auf einem boot, das mit deutschen, chinesischen, japanischen, franzoesischen und belgischen touristengruppen vollgestopft ist! ganz klar der massentouristische und kulinarische tiefpunkt meiner gesamten reise, da helfen auch die schoenen landschaften und atemberaubenden schluchten, die wir durchfahren, nicht viel. andererseits kommen wir endlich ein wenig zur ruhe, koennen ausschlafen, lesen und auf dem oberdeck sonnenbaden. einige ausfluege unterbrechen die gemuetlichkeit, sind jedoch nicht von besonderem belang: die geisterstadt in fengdu laesst mich groesstenteils kalt (ich habe unterdessen wohl einfach schon zu viele prunkvolle tempel mit geschwungenen daechern gesehen), der auf einem kleineren boot erkundete nebenarm des yangtse ist auch nur eine schlucht, einfach enger, und der kontroverse und von mir langerwartete dreischluchtendamm ist im nebel kaum erkennbar und betreten darf man ihn auch nicht.
china [part 2]
05.06. – 07.06.
ankunft in shanghai (google maps) gegen mittag, nach knapp 13 stunden fahrt. die stadt ist trotz ihrer naehe zum meer in smog gehuellt und praesentiert sich uns schon von anfang an von ihrer schwierigen seite: schmutzig, eng, von chaotischen baustellen ueberzogen und mit dauernd verstopften strassen. dieser eindruck will waehrend unseres gesamten aufenthalts nicht ganz weichen, und ehrlich gesagt wundere ich mich, wie sich ihr weltruf, eine der wichtigsten trendstaedte der welt zu sein, in den letzten paar jahren so etablieren konnte. klar, wenn man reich ist und sich sehr gut auskennt, bietet diese stadt bestimmt so ziemlich jedes vergnuegen, das man sich vorstellen kann, und die geplante stadtentwicklung fuer die naechsten 12 jahre laesst wohl jedem europaeischen staedteplaner den kiefer runterklappen. nightlifetechnisch und kulturell ist jedoch – abgesehen von ein paar guten museen (das museum for contemporary art sei hier speziell erwaehnt) und einem riesigen angebot fuer kaeuflichen sex – mehr oder weniger tote hose angesagt und die preise sind sogar im vergleich zu peking sehr hoch.
china [part 1]
na gut, dann fang ich mal an mit einer zusammenfassung meiner letzten drei wochen im reich der mitte. das ganze natuerlich sehr grob und weit entfernt von jeder vollstaendigkeit – sonst bin ich meine ganzen verbleibenden zwei tage hier in hong kong nur noch am tippen. zuhause werde ich den bericht noch mit einigen fotos und links ergaenzen.
hong kong
gestern hier in kowloon angekommen und damit endlich wieder zugriff auf meinen blog. festland-china hat wordpress gesperrt, hoechstwahrscheinlich wegen der vielen kritischen und politischen blogs, die sich auf dieser plattform herumtreiben. auch der tagi und bbc waren zeitweise nicht zu erreichen, je nachdem, welche nachrichten gerade auf der frontseite standen. meine persoenliche meinung ueber dieses vorgehen moechte ich an dieser stelle mal aussen vor lassen.
fragt sich nun natuerlich, ob ich mein gesamtes chinareise-tagebuch (welches ich brav von hand weitergefuehrt habe) nachtraeglich hier abtippen soll. heute abend gurkts mich allerdings grad ziemlich an, damit zu beginnen. ausserdem ist es schon ziemlich spaet und ich bin sehr muede, auch wenn dieser am dichtest bevoelkerte flecken dieser welt, in dessen herz ich mich grad befinde, niemals schlaeft. hong kong ist ganz klar etwas vom verruecktesten, das ich jemals erleben durfte und bombardiert jeden besucher geradezu mit sensorischen sensationen aller art – und es ist ja nicht so, dass ich in den vergangenen drei wochen in dieser hinsicht keine abhaertung erfahren haette!
bald gehts weiter nach peking
so, mein letzter beitrag aus ulan baator… morgen frueh besteige ich den zug nach peking, wo ich uebermorgen nachmittag eintreffen werde.
vorgestern bin ich nach dreieinhalb tagen im gorkhi tereldj-nationalpark (besser bekannt unter terelj-national park) in die hauptstadt zurueckgekehrt. dieser aufenthalt auf dem land war leider viel zu kurz… die landschaft ist absolut ueberwaeltigend, das wetter war – bis auf den letzten tag, an dem es geschneit hat – erstaunlich mild, wenn auch am ersten tag sehr windig. am zweiten hatten wir jedoch 30 grad, herrlich! karge bergzuege, eine endlose weite und absolute ruhe lassen jeden besucher gleich mal fuer eine weile verstummen und sich ziemlich klein fuehlen. fuer mich ist klar, dass ich irgendwann wieder dahin zurueckkehren werde, und zwar ganz bestimmt fuer laenger als nur drei tage. auch von der wueste gobi werde ich nun nicht viel mehr mitbekommen, als ich morgen aus dem zugfenster sehen werde. wenn ich in peking nicht meine china-reisegruppe zu treffen haette, wuerde ich wohl meinen aufenthalt hier in der mongolei gleich um eine woche verlaengern. Weiterlesen


