boxcutter – tauhid ep

planet mu 2006

mike paradinas, der kopf und inhaber von planet mu, hat wieder einmal mut und voraussicht gezeigt und sich den ersten shooting star der noch übersichtlichen dubstep-szene geangelt. ein weiser schachzug, wird doch das derzeit beste electroniclabel durch boxcutter um eine ziemlich ungewohnte facette erweitert, die einerseits klar auf die labeleigene verspieltheit und liebe zum experiment bezug nimmt, andererseit trotzdem fest in der dubstep-gemeinschaft verankert ist.

nun also die erste platte, und sie spielt diese stärken spielend aus. vier tracks, die alle durch ihren aufbau und ihre variantenreichtum schon fast songcharakter besitzen und eindeutig darauf ausgelegt sind, ein grosses spektrum der fähigkeiten dieses jungen produzenten zu präsentieren. und das geht von wattig-flockigen dubtracks mit daunenfederbass («gave dub») über angejazzte poptracks mit squarepusher-mässigen breakbeat-einschüben («silver birch solstice») bin hin zu ausgefeilt aufgebauten kunstwerken wie dem titeltrack oder auch «bad you do (halfstep)», die beide aus relativ ruhigem gewässer immer tiefer in ein hypereditiertes beatgewitter steuern. überhaupt fällt in fast allen stücken der hohe komplexitätsgrad der drums auf, was bei planet mu ja eigentlich nicht verwundern sollte, in der dubstep-ecke jedoch bestimmt für in paar hochgezogene augenbrauen sorgen wird. aber was solls, puristen standen musikalischen innovationen schon immer im weg, und wenn das angekündigte album diese hier gezeigte dichte an ideen halten und interessant umsetzen kann, dann werden sich einige gestandene produzenten warm anziehen müssen.

a1. tauhid
a2. gave dub (12″ remix)
a1. bad you do (halfstep)
a2. Silver Birch Solstice

boxcutter
planet mu

erschienen am 18.03.2006 im kommerz.ch onlinemagazin

 

burial – south london boroughs

hyperdub 2005

ein weiterer release, der sich nahtlos in die hyperdub-philosophie einreiht und sich unglaublich tief in dub und wahnsinn (die nach lee perry ja untrennbar verbunden sind) verbohrt. der erste track legt mit einem wunderschön traurigen, verhallten sample und einem harmlos swingenden, fast schon klassischen two-step-beat los. der bass ist warm, massiert die magengrube, und schon will man sich wohlig zurücklehen – da schneidet dieses ausserirdische geräusch zwischen jetstream und zischen die friedliche athmosphäre entzwei. von da an ist nur noch greifbare dunkelheit und eine latente, richtungslose bedrohung im raum.

der zweite track, ’southern comfort‘, wirkt etwas wärmer und noch deeper als der erste. hallend, eine unvorstellbare weite in sich tragend, pulsiert er sich unter jede hirnrinde und lässt den ganzen körper im takt mitschwingen.
danach ‚broken home‘, eine sehr fragile beatkonstruktion, die nur durch wundervoll ausgewählte stimmfragmente und weit schwebende flächen zusammengehalten wird. minimste details, feinstes rauschen und ein zartes knistern lassen errinnerungen hochkommen und wieder verfliegen; ganze tage könnten vergangen sein, bis sich dieses gebilde zur ruhe legt.

zum schluss eine dunkel stampfende liebeserklärung ans zugfahren. melancholie, müdigkeit und eine wunderschöne frauenstimme lassen die gedanken in unerreichbare fernen schweifen. bis man aussteigen muss.

01. south london boroughs
02. southern comfort
03. broken home
04. nite train

www.hyperdub.net

 

lost in nature VI

28.-30.07.2006

Zum sechsten Mal präsentierten Tsunami und WCC das ‚Lost in Nature’ Openair, das einzige Drum’n’Bass- und Jungle-Festival der Schweiz und mit Gästen wie Nicky Blackmarket, Klute, Doc Scott und Panacea grösser und internationaler als je zuvor.

Schon wenn man sich dem idyllischen, von drei Seiten mit Wald umgebenen Festivalgelände über den halsbrecherischen, jedoch gut beschilderten und ausgeleuchteten Zugang näherte, wurde klar, dass man sich hier auf etwas Spezielles einliess. Allerfreundlichste und trotzdem professionelle Begrüssung und Betreuung am Eingang, liebevolle Details wie eine Holzschaukel und schattenspendende Pavillons und die spürbare Leidenschaft aller Beteiligten, dem Publikum einen nachhaltigen Mehrwert zu vermitteln, machten das Festival zu einem Highlight in der nicht gerade kleinen Schweizer Openair-Landschaft.

videoprojektionen

Diese Leidenschaft und Liebe zum Detail übertrug sich auch auf die Stimmung des gesamten Anlasses. Überall freundliche und heitere Gesichter, sowohl beim Publikum als auch bei den Artists, die sich sichtlich wohl fühlten und zumeist überdurchschnittliche Sets und Konzerte ablieferten. Hier kam auch die grosszügig dimensionierte Anlage zum Zug und sorgte für Druck und glasklares Soundvergnügen.

Der Freitag startete mit zwei bzw. drei Newcomern, die von den drumandbass.ch Usern gewählt wurden: zuerst deadbybeats mit dem einzigen Dubstep-Set des ganzen Anlasses, und DnK, zwei jungen Baslern, die ihre Skills beeindruckend unter Beweis stellten. Weitere Highlights des Abends waren der Live-Auftritt von Morphologue, Secrets sehr abwechslungsreiches Set und Nicky Blackmarkets Auftritt, der wegen Ray Keiths Ausfall (der einzige gecancelte Act des ganzen Festivals!) gleich vier Stunden am Stück rockte – was vielen ein wenig zu lang war. The Dean Sonics schafften es nachher trotzdem, das Energielevel nochmals anzuheben und spielten einen sehr harten, basslastig-breakigen Mix, der perfekt zu Mias nicht weniger harten, rollenden Platten überleitete. Danach war für viele erst mal Schlafen angesagt, obwohl sich die Sets bis Sonntag Mittag nahtlos aneinander reihten.

mia

Der Samstagmorgen begann dann mit dem wunderbar entspannten, karibischen Auftritt des Reggae Riot Soundsystems, gefolgt von den leichten, dem sonnigen Wetter entsprechenden Sets von Chillinfinity, Forster, Yesmate und L4P, der von diesen vieren am meisten beeindruckte, einerseits wegen der Bandbreite seines Mixes, andererseits wegen der perfekt sitzenden, aber immer wieder überaschenden Trackauswahl. Anschliessend eine längere Phase, die ich hauptsächlich als sehr leise (die Polizei kam an diesem Tag mindestens dreimal lautstärkehalber vorbei) und musikalisch eher verwirrend wahrnahm, bis urplötzlich am frühen Abend von Bronkobitch und Klute wieder Energie und mixtechnische Brillanz versprüht wurde. Doc Scott hatte danach einen schweren Stand, schien trotz 2-Stunden Slot nicht wirklich in Fahrt zu kommen und wurde von Panacea abgelöst, der an diesem Festival schon bald Residentstatus geniesst und ein ungewohnt tanzbares, flüssig gemixtes Set kombiniert mit exzellenten Entertainerqualitäten zum Besten gab. Auch hier hätte ein bisschen mehr Lautstärke kaum geschadet, die Tanzwiese leerte sich langsam aber stetig. Jolie Roger und das LXC Soundsystem brachten zwar noch einige Beine zum Zucken, danach war für viele jedoch endgültig Sense, so dass die letzten Sets fast ungehört verpufften. Schade eigentlich. Aber keineswegs überraschend, wenn man bedenkt, dass bis Sonntag Mittag durchgehende 43 Stunden gemixt, gespielt und visualisiert wurde. So kann man sich abschliessend nur dazu gratulieren, bei diesem Ereignis dabeigewesen zu sein und hoffen, dass die Veranstalter die Gratwanderung zwischen familiärer Atmosphäre und höchsten organisatorischen Ansprüchen auch weiterhin mit Bravour bewältigen.

panacea

fotos von andi keller, tsunami crew

erschienen im resident magazin, ausgabe 5, 2006

chris de luca and peabird – deadly wiz da disko

k7 2002

‚contains 12 tracks 100 percent pure disko shit‘ prahlen sie schon auf dem cover – und recht haben sie, irgendwie. denn was da aus den boxen knattert, stottert und stolpert ist reinster, hundertprozentig tanzbarer kopfnickerfunk der marke de luca, garniert mit sauberem flow und gewagten worten von peabird.

hier lässt chris de luca seiner vorliebe für schwere hiphop-beats freien lauf, cuttet und frickelt in schönster funkstörung-manier und findet immer wieder ein plätzchen, wo man noch einen break mehr unterbringen kann. so schafft er eine ideale spielwiese aus beats, angedeuteten melodien und effekten für peabirds variantenreiche und sehr stimmig vorgetragene reime, die dann ab und an auch gleich wieder als rohmaterial für de lucas rhythmische experimente herhalten müssen.
schlussendlich ist so ein sehr verspieltes und liebenswertes stück musik entstanden, dem man die begeisterung und leidenschaft der beiden macher für ihre sache gut anhört und das auch selber lange und ausgiebig freude spendet.

01. sooperglitcher
02. deadly wiz da disko
03. artificial mc
04. i gonna give it to you
05. keep this in mind
06. wrong number
07. game
08. interlude
09. horns of jericho
10. bumble beez
11. cashflow
12. what the f*** i got to say

www.sellwell.de
www.funkstorung.com
www.k7.com

depth charge – lust 2

dc recordings 1999

das zweite album der zweiteiligen ‚lust‘-miniserie wartet mit zehn tracks auf, die perfekt an die üppig-lüsterne stimmung der ersten hälfte anknüpfen. ein bisschen rauher und gewalttätiger ist anfangs das klima, die samples klingen aggressiver und oft wird gekämpft. ‚han do jin‘, ‚django‘ und ‚death…‘ zeigen, wieso j.saul kane auch schon als erfinder des big beats gepriesen wurde: slammende beats und atemberaubende breaks en masse, und das ganze tönt noch heute so einmalig und frisch wie vor drei jahren. erst track nummer vier lässt einem ein wenig atem holen, und langsam aber merklich wird die athmosphäre ein wenig versöhnlicher. ‚7 hill poison‘ schleicht sich mit seinen todtraurigen geigen ins herz, bevor in ‚ride‘ ein altbekanntes orgelriff melancholie verbreitet…

alles in allem ist dieses album eine sammlung wundervoller, ungeschliffener diamanten. leider wird jedoch die geniale dramaturgie und dichte athmosphäre des vorgängers, die diesen so herausragend macht, nie erreicht. die stücke scheinen mehr oder weniger absichtslos aneinander gereiht worden zu sein wie auf einer singles-collection, was der wirkung als gesamtwerk nicht gerade zuträglich ist. trotzdem, was hier geboten wird, ist niemals enttäuschend und sein geld allemal wert.

01. han do jin (even heroes have to die)
02. django
03. death and diamonds (is the name of the game)
04. cut my veins
05. model des sexy weird
06. 7 hill poison
07. ride
08. murder by contract
09. i… always do!
10. pretty pretty

www.phinnweb.org/jsk

depth charge – lust 1

dc recordings 1999

das erste der beiden lust-alben von depth charge/octagon man/j. saul kane ist auch gleich das bessere. nicht dass das zweite schlecht wäre, aber hier hat der britische meister des pornofunks eine von vorne bis hinten gelungene platte abgeliefert. beginnend mit hronn’s intro und dem brillianten cover von serge gainsbourgs ‚harley davidson‘ inklusive lasziver frauenstimme und üppiger orgel führt die reise immer tiefer in kanes einzigartige welt schwül-schwerer beats. rohe samples und die allgegenwärtigen zitate aus western, eastern und französischen schmuddelfilmen werden hier zu einem dichten und extrem rockenden soundtrack zusammengefügt.

da diese zutaten bei depth charge kaum mal variieren und ab und zu auch mal wiederholt werden, kennt man natürlich den grundton der zu erwartenden musik, und auch die ‚billige‘ und rauhe soundästhetik sagt einem hallo wie ein alter freund. trotzdem bekommt man das gefühl, dass in dieses album sehr viel zeit und liebe gesteckt worden ist und dass hier mit grosser meisterschaft und ungewöhnlichen mitteln stimmungen erzeugt werden, die einem album mit diesem titel alle ehre machen.

ausserdem wird hier meines wissens das erste mal ein gastmusiker/sänger eingeladen – und natürlich ist es blowfly, die legende unter den schmuddelstars amerikas! mehr bleibt wohl nicht zu sagen…

01. hronn’s intro
02. harley davidson
03. t.d.a
04. streets of gold
05. blue lipps
06. bounty killer III
07. dreaming of the jungle
08. sex slut’s n heaven (featuring blowfly)
09. the snare
10. 21.3.1993
11. desire
12. so you want to be a secret agent?
13. genius of sci-fi

www.phinnweb.org/jsk

kumo – kaminari

psychomat records 1997

meines wissens das erste album von kumo alias jono podmoro aus england. bereits hier wird allerdings klar, wieso der herr schon mit leuten wie jamiroquai, the shamen und shut up and dance zusammengearbeitet hat. zugegeben, es braucht mehrere hördurchgänge, bis man die qualität und schönheit dieser filigranen drum’n’bass- und downbeatkonstruktionen erkennt, aber wenn es soweit ist, vergisst man sie nicht mehr so leicht. jeder ton sitzt perfekt, keiner ist zuviel oder überflüssig. auch die stimmen und aussergewöhnlichen instrumente (theremin, koto) drängen sich nie in den vordergrund, sondern schmiegen sich in die stücke,  als wüssten sie, dass sie für immer zusammengehören.

die reise beginnt beginnt luftig und leicht mit einem einfachen, soliden beatgerüst, das aber immer wieder aufgebrochen und ergänzt wird. sphärische strings und lustige zwitschergeräusche werden darauf sehr schön eingesetzt und geben dem lied eine fröhlich-gelassene note, die dann im zweiten track ein bisschen zurückgenommen wird. hier regiert ein schneller, hüpfender beat auf einem dicken bassfundament, das die wände wackeln lässt. trotzdem kommt das ganze eher unterschwellig daher und endet mit ertränktem vogelgezwitscher und einem theremin-bass, der wohl schon zum dritten stück gehört. dieses bietet schwere, schleppende drums, leicht verzerrt und immer wieder variiert, vor einem sehr subtilen und meisterlich abgestimmten hintergrund. auch in den darauf folgenden stücken sind es meist die beats, die am anfang im vordergrund stehen und die aufmerksamkeit auf sich ziehen. nach mehrmaligem hören lernt man jedoch klangjuwelen wie das klimperklavier und die vocals bei ‚tigerstyle‘ oder die unheimlich kontrollierten blubbersounds bei ‚hubble eyes‘ sehr zu schätzen und zu lieben und merkt dann auch, dass hier nicht nur ein hervorragender programmierer am werk war, sondern auch ein einfühlsamer komponist und liebevoller arrangeur.

http://www.psychomat.com

kumo – 1+1=1

spoon records 2000

respekt! jono podmoro, alias kumo, kann mit ‚1+1=1‘ sein erstes album locker toppen – das allerdings nach einer kleinen wartezeit von 3 jahren. die hat sich jedoch gelohnt, denn auch wenn dieses werk reichlich anders daherkommt als ‚kaminari‘, ist es dennoch eine konsequente weiterentwicklung von kumos zurückhaltenden und bis ins detail ausgefeilten sounds.

was zuerst auffällt, sind wieder die beats. doch diesmal kommen sie rauher, spannender und oft auch ein bisschen härter als erwartet, nicht mehr ganz so fein und tänzelnd. was auch aufhorchen lässt, ist die geräuschhaftigkeit dieser platte. dominierten auf ‚kaminari‘ noch die warmen, runden klänge, sind es hier eher die kantigen, zischenden elemente, die sich im ohr festsetzen. wie in ‚rescue tai‘, einem lärmigen, kratzenden breakbeatmonster mit einer unglaublichen frauenstimme.

allerdings sind es auch hier schliesslich wieder die details, die faszinieren, sobald man das album mal ein bisschen besser kennt. ganz genau hinhören sollte man zum beispiel bei ‚uguisu‘, in dem eine nachtigall über die beats singt und mit der trompete ein duett bildet. macht einem wieder lust auf diese alten platten mit den vogelstimmen drauf…

mit diesem werk, das sich so konsequent und sicher zwischen ambient, dub und drum’n’bass platziert, hat podmoro gezeigt, was er dazugelernt hat. und dass er es gut einsetzen kann.

01. zero
02. con v 112
03. rescue tai
04. acta
05. gwan
06. visiting kukai
07. uguisu
08. lover man
09. a.e.a
10. grey scrubbers
11. living ghost
12. endgame

www.spoonrecords.com
www.psychomat.com

haresh pathak – structural package designs

the pepin press 1999

schlicht und einfach alle irgendwie relevanten verpackungsarten werden hier auf 370 quadratischen seiten präsentiert. mit einem knappen, prägnanten vorwort in sage und schreibe sieben sprachen wird der stellenwert der verpackung in unserer konsumgesellschaft kurz umrissen, um dann sofort zum wesentlichen zu kommen: unterteilt in familien wie ‚boxes‘, ‚aseptic packaging‘ oder ’sleeves‘ werden weit über 300 verpackungen anhand layout und einer kleinen, darstellenden isometrie vorgestellt. keine erklärungen zum zweck (der ja meistens klar ersichtlich ist) oder zur herstellung, nur eine schlichte typenbezeichnung am unteren seitenrand. die darstellungen sind sauber und sehr gut lesbar, nur ab und zu wurde bei den strichdicken der zeichnungen nicht sauber gearbeitet.

dieses buch ist somit vor allem als grosser fundus an verpackungsideen zu verstehen. zu welchem produkt passt welche verpackung? wie wird das produkt und die form seiner verpackung miteinander assoziiert? und wie wirtschaftlich kann überhaupt verpackt werden, ohne ästhetische ansprüche ausser acht zu lassen? solche und andere fragen werden hier nicht beantwortet, sondern angeregt. die antwort kann sich jeder selber basteln…

www.pepinpress.com

r. klanten, m. mischler, n.bourquin – los logos

die gestalten verlag 2002

logos! wer hat noch keins, wer will noch eins? mit diesem buch eröffnet sich dem betrachter die ganze welt der komprimierten selbstdarstellung, der essenz des corporate-identity-gedankens und der minimalisierten aussage. und das in einer vielfältigkeit, anzahl und qualität, die bis jetzt wohl einmalig ist.

tausende und abertausende von grafisch anspruchsvoll gestalteten signeten, typogrammen, schriftzügen, kürzeln – logos eben – bieten sich hier dem auge des betrachters dar, schön und einleuchtend geordnet nach aufbau und stilmittel, ergänzt durch kluge, aber gut verständliche texte und einführungen. auch ganz interessant und spannend kann das studium der statistiken sein, wo alle im buch vorgestellten logodesigner nach ihren lokalen präferenzen und deren auswirkungen auf das gestalterische arbeiten untersucht werden.

schlussendlich kann man dieses buch auf viele arten nutzen und benutzen: sicher und vor allem als leitfaden und anregung, als kompendium – ‚als orientierungshilfe, nachschlagewerk und inspirationsquelle nicht nur für grafikdesigner, sondern für den an kulturellen zeitströmen interessierten ganz allgemein‘, wies im vorwort steht.
oder aber als dickes, gehaltvolles bilderbuch für erwachsene.

www.loslogos.org
www.die-gestalten.de