xakatagawa – vol 1

nostilevo, 2014

leider schon ein bisschen älter (januar) und erst vor kurzem entdeckt, dafür gleich voll dran hängengeblieben. was für eine geile platte! allerdings schwierig zu erklären, warum genau. andererseits auch ganz einfach: rave, euphorie, treibende beats, atemloses vorwärtspreschen, sensorischer overload, schweiss und ekstase. so fühlt sich das an. klingen tut es allerdings wie auf einem alten tape: verzerrt bis zum anschlag, komprimiert, psychedelisch. was die musik – trotz des so erreichten effekts beinahe nostalgischer entfremdung – merkwürdigerweise unmittelbarer, moderner wirken lässt. hauntology in reinform also, wobei hier allerdings das ätherische vom massiven ersetzt wird, das körperlose gespenst vom stinkenden zombie. was das ganze natürlich nicht weniger unheimlich macht, dafür tanzbar.

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