tarnkappenburka
die jugend heutzutage
freiheit stirbt mit sicherheit
yeah!
neue musik
düsterer techno, dunkle soundscapes und drones:
improvisation, drones und dark free jazz:
erhebender grindcore x anarchistischer agitprop:
jungle jungle jungle:
10 jahre drum’n’bass von kubiks:
anstam – baldwin
hamza

ricky force – celestial/falling
pressin hard records 002
verdammt nochmal, was hab ich auf diese platte gewartet! angekündigt seit monaten und in diversen sets schon zu hören war sie, und ganz am schluss gabs noch eine zusätzliche geduldsprobe, weil bei der pressung irgenwas schief lief. doch sei’s drum, das warten hat sich gelohnt: hier hört man locker die beste jungle-platte dieser ersten jahreshälfte! mit ‚celestial‘ wird die ideale a-seite geboten: losrollende beats, die immer noch den rave in sich tragen, werden unterlegt mit den abenteuerlichen athmosphären, die an metalheadz in den besten zeiten denken lassen, gefolgt von einem subtilen drop und prasselnden, gnadenlos zum tanzen anfeuernden amens. zwischendurch darf man atem holen – aber nur kurz, dann wird der wahnwitzige reigen wieder aufgenommen, begleitet von verhallten alienchören.
bei ‚falling‘ gehts ein wenig handfester zur sache, was vor allem an den wunderbar erdig produzierten beats liegt. die rollen wie ein hummer, unterlegt von tiefstem subbass. dazu wunderschön verzerrte, durch die echokammer gejagte stimmensamples sowie ab und zu eine sich vorsichtig aufbauende fläche – mehr brauchts eigentlich nicht für einen anständigen track, und der hier ist mehr als anständig!
die 12“ ist leider schon ausverkauft, aber digital kann man die single noch hier erwerben.
01. celestial
02. falling
iokoi – growing young
hula honeys 2013
dicke post heute: hula honeys frische 7“ liegt im briefkasten, zusammen mit dem neusten innernoise-tape vom dubbling crack monster aka soult (sehr schön) und gestaltens ‚forever – the new tattoo‚-buch – auch das eine feine und sorgfältig gearbeitete sache. die platte jedoch macht den sinnen besonders freude: verpackt in eine handgenähte und fein bedruckte hülle aus einem schweren, metallisch glänzend beschichteten gewebe ruht die auf transparentes pvc gepresste single in einer psychedelisch bedruckten, handnummerierte falthülle. die gestaltung verweist schon auf den akustischen inhalt der single: minimalistisch in den mitteln, aber liebevoll und geduldig von hand gefertigt. iokois stimme singt drängend und säuselnd vom jüngerwerden, während sich ein von vereinzelten perkussionsfunken akzentuierter synthbasslauf durch die modulationen und filter windet, dass es einem bange werden kann. mehr passiert eigentlich nicht, und trotzdem entsteht so ein immer wieder flüchtig aufschimmerndes, sommerliches popfragment von eigentümlicher schönheit. ob man es sich auch rückwärts anhören sollte, kann jeder für sich entscheiden.
01. growing young
02. growing gnuoy
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