
Kategorie-Archiv für 01.01 news
onyx – belly of the beast
lushlife – magnolia
björk – mutual core
drum’n’bass on demand
das kleine aber feine schweizer drum’n’bass -label demand records konnte sich in den letzten eineinhalb jahren mit sicherer selection und gutem händchen ein eigenständiges profil aufbauen und in dieser zeit schon zwölf singles und eps releasen. musikalisch konzentrierte sich labelhead carlos lehmann in dieser zeit immer mehr auf eine zurückgenommene und minimalistische interpretation des genres mit meist mehr oder weniger aufgeräumten beats, vernichtend-punktgenauen bassstabs und jeder menge raum und hall – die jedoch den dancefloor trotzdem nie aus den augen verlor. nun kommt am 26. november die erste lp heraus, eine digitale compilation mit 14 neuen tracks eher junger künstler, begleitet von einer 12“ mit zwei tracks, die jedoch noch nicht bekannt sind.
bis es soweit ist, werden täglich neue tracks auf die youtube– und facebook-channels von demand records hochgeladen. hier die schon mal die fünf clips bis und mit heute:
links:
– demand records auf facebook
– demand record auf youtube
– demand records auf surus
– demand records auf soundcloud
the bug feat. miss red – diss mi army
pressin‘ hard
jungle fever
in letzter zeit sind gleich einige tracks und platten rausgekommen, die mein vertrauen in jungle wieder neu gestählt haben. über ricky force & meccas neue single habe ich ja schon an anderer stelle geschrieben, ein weiterer track ist ‚marxism‚ von paradox, der hier zwar nichts grundsätzlich anderes macht als schon all die jahre zuvor, diesmal aber hervorragend und in einem ungewohnten, jedoch tödlichen tempo.
die flipside ist auch nicht ohne: klassisches paradox-drumworkout mit irie vocalsamples und tonnenweise vibes.
was anderes (und leicht verspätet) mit dem halloween-inspirierten ‚voodoo vibe‘ von dawn day night, einem neuen, ansonsten anonymen artist auf fracture und neptunes hochgeschätztem label astrophonica. der track setzt die reihe juke- und footwork-inspirierter jungletracks fort, die mit ‚get busy‘ ihren anfang nahm und bisher zu erstaunlich spannenden und innovativen resultaten geführt hat – unter anderem diese ep. ‚voodoo vibe‘ wirkt in seiner kargheit sehr agil und trifft genau die lücke zwischen reinforceds tanzbarer reduziertheit der 90er und dope dragons energiestrotzender jump up-mentalität (wieder der 90er), ohne dabei jedoch altbacken zu wirken.
get busy:
und wenn wir grad so schön dabei sind: hier ein anderer, ganz grosser track, diesmal von den labelbossen fracture & neptune feat. martin fieber an der lap-steelguitar. schon ein wenig älter, darum aber nicht weniger gut.
somtek – sandman
ein neuer track von somtek samt passendem hd-clip. hypnotisch reduzierter dubstep mit weiten hallräumen und tödlichen subbässen. purrrrfect!
phucking happyend auf hula honeys / korsett kollektiv
eigentlich war es absehbar und überfällig: die musikalischen überzeugungstäter der hula honeys wagen den temporären schulterschluss mit dem grossartigen korsett kollektiv und präsentieren uns am 25. oktober einen neuen 4-tracker. der titeltrack ist von fabian wey aka phucking happyend, der schon auf dem ersten korsett-release mit einem remix von demegys und somteks breakshake-track auf sich aufmerksam machte. war seine interpretation damals noch reichlich roh und perkussiv, wird uns hier nun eine viel melodiösere und hypnotischere seite eines musikalischen spektrums geboten, das sich vornehmlich aus breaks und beats verschiedenster musikalischer abarten und bastarde zusammensetzt: hiphop, bass music, wonky und 8-bit werden zitiert.
dazu gibts 3 remixe von kackmusikk, nik! und somtek, von denen man sich kackmusikks ‚changes everything remix‘ schon heute auf der entsprechenden bandcamp-seite anhören kann. ein anständiges review von meiner seit gibts dann, wenn die platte draussen ist.
hier noch der pressetext:
„Heavy Weight Bass Music“ made in Switzerland: The two long-time companion labels Hula Honeys and Korsett Kollektiv join forces to present the Bitter Sweet Remixes, outlining current Bass Music between Wonky, Footwork, Dubstep and Rave.
With the original track Bitter Sweet, Phucking Happyend sets up the prototype of a floor killing track: walls of synth-sounds, piling up arpeggiator figures and a stepping beat aim at the floor from the first moment on – a key track in any Wonky, Abstract Hip Hop or Rave-Set.
The remixers focus on other elements: Red Bull Music Academy 2011 participant Kackmusikk sends the percussion back to the 80ies in his „Kackmusikk Changes Everything Remix“ – the stabs, thundering snares and sweet vocals, work the woofers in the best Footwork manner.
On the flip, Nik! focusses on the offbeat, the organ stabs and the bleeps: his „Candy Dub“ adds an acid bass line to the original and rolls out at smooth 132BPM.
Somtek caters for the pressure from way down: his „Phaser Edit“ rolls and rattles over a bed of distorted kicks, while the arpeggiator sounds fly through the room and connect Dubstep patterns with Glitch sounds.Footwork, Wonky, Dubstep, Rave: these tracks are a hommage to the bass-oriented dance floors around the globe and they prove the quality of an emerging generation of producers who develop current musical styles further with independant tracks further.
Links Korsett Kollektiv:
www.korsettkollektiv.com
store.korsettkollektiv.com
www.facebook.com/korsettkollektiv
www.twitter.com/korsettluzern
www.vimeo.com/korsett
Links Hula Honeys:
www.hulahoneys.net
www.hulahoneys.bandcamp.com
www.facebook.com/HulaHoneysRecords
www.twitter.com/hulahoneys
www.youtube.com/allthehoneys

