new yorks umtriebigste vertreter der bass music szene ziehn nach über acht jahren den stecker. zum abschied gibts ende märz eine compilation unter dem titel ‚all time trouble & bass‘ und am 13. april eine party im verboten (nyc). auf der compilation sind tracks von den gründern drop the lime, star eyes und ac slater, aber auch von alten bekanntschaften und jungen wilden zu finden. ein schönes abschiedsgeschenk, das wir mit einer träne im augenwinkel geniessen werden.
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neues von four tet
dave eleanors ’naked & nicotine‘ kommt auf blaublaurecords
hier schon mal der erste track als kleines preview und mein promotext zur neuen platte, die am 11. februar 2015 beim blaublau-kollektiv erscheint. ich freue mich sehr auf diese veröffentlichung!
Diese Platte ist nackt. Sie drängt sich nicht auf, zieht sich aber auch nicht zurück, lässt den Hörer auf sich zukommen. Sie verheimlicht nichts, lässt überflüssiges weg. Und weiss so zu bezaubern: Elegante, gerade Beats pulsieren und verraten die verhaltene Energie jüngster Vergangenheit und Herkunft: Der in Bass Music, House und Dubstep gegossene elektronische Soul. Weite Melodiebögen legen sich dabei sanft, aber bestimmt über die mal warm brummenden, mal gereizt knurrenden Bässe. Eine melancholische Stimme nimmt den Hörer gefangen, erzählt von Sehnsucht und Verlangen, verklingt dann wieder. Und vermittelt dabei eine Sicherheit und Selbstverständlichkeit, als ob es gar nicht anders denkbar wäre, gerade jetzt gehört zu werden.
Dave Eleanor liefert mit ‘Naked & Nicotine’ einen vorläufigen Höhepunkt einer beeindruckenden musikalischen Entwicklung ab. In den knapp drei Jahren seit seiner Debut-EP ‘wait’ hat er unzählige Konzerte gespielt, zwei weitere EPs veröffentlicht, innovative Remixes produziert, immer wieder seine Songs im Radio gehört, dazu weitere Konzerte gespielt und eine Menge Menschen zum Tanzen gebracht. Dabei hat seine Musik an Ausdruck und ruhiger Überzeugungskraft gewonnen, seine musikalischen Mittel setzte er nun gezielt und nachhaltig ein: Wunderschön und sorgfältig produzierte Klänge, die Raum und Zeit zur Entfaltung erhalten, dazu in ihrer Reduktion aufs Wichtigste elegant funkelnde Rhythmen. Und nicht zuletzt ein durch Studium und Erfahrung angeeignetes weites Wissen von Struktur und Komposition, ohne das ‘Naked & Nicotine’ niemals das so selbstbewusst schimmernde Kleinod wäre, zum dem es je länger, je mehr wird.
diy-ep von asic und den hula honeys
und schon gehts weiter mit den asic-news: zum digitalen release ende november auf hula honeys gibts die einzelnen tracks als pdf-files zum selber cutten. das ist doch mal service!
erstes preview für asics neue pentaprism ep
asics neue ep streckt schon mal mit einem track die nase vor die tür, bevor sie sich dann am 25. november definitiv unter die leute wagt. dies mit einem überraschend perkussiven und sehr dicht, manchmal fast sperrig wirkenden stück musik, das mit den synkopiert gallopierenden bassdums juke-nachbilder aufleben lässt, durch die unscharf verwaschenen drones jedoch weit über detroit hinaus in den leeren raum verweist. aber hört selbst:
asic
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asic auf soundcloud
asic auf twitter
es gibt eine doku über den roland 808!
die neue von and zum vorhören
brutal, roh und schmutzig sind die begriffe, die zur musik von and (andro aka andrew bowen & dimit aka dimitri poumplidis) als erstes genannt werden. das duo aus manchester hat sich ganz dem kompromisslos harten und düster lärmigen techno verschrieben und diesen sound über eine ganze menge eps und singles auf verschiedenen labels zur klaustrophobischen masseneinschüchterungswaffe weiterentwickelt. mit ihrem neuen und ersten album sind sie nun bei electric deluxe, dem label von jochem paap aka speedy j untergekommen – eine überaus passende kombination in anbetracht von jochems musikalischer karriere und dem breitgefächerten, jedoch immer energiegeladenen output seiner akkustischen plattform.
dank resident advisor kann man nun schon die ganze platte vorhören: ein massives, verzerrtes, hochverdichtetes monster voller gewalt, krach und zerrissenheit, aber auch überraschenden momenten kristallener klarheit.
She’s Drunk – Mix For The Astral Plane
diesen mix habe ich mir in den letzten tagen bestimmt 20 bis 30-mal angehört. für mich ein absolut perfektes beispiel eines tighten dancefloor-mixes. würd den typ gerne mal live auflegen hören… the astral plane haben einen schönen text dazu verfasst, den ich hier einfach mal reblogge:
These days, producers often make the transition into the deejay game as their songs, bootlegs, etc. gain traction online and calls for their physical presence (read: tour money) reach a fever pitch. In the United States, this trend has become the norm as prodigious, young beatsmiths garner tens of thousands of online fans before they even touch a CDJ or Technics, but in Europe and the UK, the trend is, by-and-large, reversed. Consciousness altering, outer belt raves have become the stuff of obituaries as of late and DJs, especially in the realm of ‚ardkore, jungle and drum & bass, have been forced to seek out new contexts for their music, or worse, a day job. Hailing from Besançon, France, David Monnin is one of the many refugees of the rave scene, a ragga jungle and hardcore DJ in past life who now lives in Berlin and produces under the She’s…
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zuwachs bei den hula honeys
erfreuliche nachrichten aus der schweizer musik- und labellandschaft: asic und dave eleanor werden die sympatische hula honeys-familie vergrössern. beide werden dort in den nächsten monaten eps veröffentlichen – man darf sich also wieder auf gute musik freuen!
asic hat sich mit dem letztjährigen liveset am les digitales direkt in mein herz gespielt: ein wunderschönes nachmittagskonzert irgendwo zwischen dem rhythmischen pulsieren von rhythm & sound, dem echoschwangeren sounddesign von vladislav delay und basslastigem ambient oszillierend, ein perfekt auf die stimmung und tageszeit abgestimmtes musikalisches statement. dieses erlebnis liess sich im vergangenen sommer an verschiedensten orten und gelegenheiten wiederholen – und jedesmal erstaunte die selbstverständlichkeit und leichtigkeit, mit der asic auf sein publikum eingehen kann, die fast schlafwandlerische sicherheit, mit der er seine live-maschinerie bedient und die oft so unvermuteten wendungen und richtungsänderungen der musikalischen reise. so ist es nicht überraschend, dass auch seine aufnahmen live eingespielt werden: von den fingerspitzen direkt auf den hd-recorder, keine overdubs. nachhören lässt sich das beispielhaft auf seiner bandcamp-site, wo er ein studio-liveset zum gratisdownload anbietet.
auch dave eleanor spielt gerne und viel live und hat sich so in den vergangenen jahren sowohl hier als auch in vielen clubs und konzertsälen einen guten namen gemacht. war sein erster release noch stark von einer an james blake angelehnten post-dubstep-ästhetik geprägt, so hat er sich in den darauffolgenden veröffentlichungen einen ganz eigenen sound erarbeitet: bass music mit sehr durchdachten strukturen, unglaublich warm und voll produzierten sounds und hörbaren einflüssen aus pop, house und dub. mit dem einsatz seiner stimme bringt er dazu ein sehr persönliches element ins spiel, das vor allem in den liveauftritten eine ideale ergänzung zur sorgfältig konstruierten, aber beiläufig klingenden luftigkeit und offenheit seiner tracks bildet. mit dieser musik hat er sich schon früh aufmerksamkeiten zugezogen: winner in der m4music demotape clinic, airplay auf drs3 und immer wieder remixaufträge, zuletzt von rotkeller. dass dies auf eine vorläufige krönung mit einem hula honeys-release hinausläuft ist nichts als verdient und lässt für die musikalische zukunft des 20-jährigen so einiges erhoffen.
fanu spendet bässe
der finnische beatjunkie, plattendreher und labelboss stellt eine schöne kollektion von bass-sounds gratis aufs netz, alle mit seinem analogen microbrute erzeugt. die spannbreite geht von warm säuselnd bis energisch druckvoll – nichts allzu wildes, aber eine gute grundlage für weitere manipulationen. wer mit fanus musik und seiner virtuosen liebhaberei nicht nur tiefer frequenzen vertraut ist, der weiss, dass ein download zumindest eine interessante erweiterung der eigenen samplebank bedeutet.


