- nhk yx koyxen – parallel tempo [2018]
- letherette – brown lounge (vol 4) [2018]
- martyn bootyspoon – silk eternity [2018]
- bakground – first time [2018]
- answer code request – gens [2018]
- kg – kg ep [2018]
- ekman – primus motor [2018]
- hugo massien – almost becoming lucid [2018]
- dj shark – gnork presents dj shark: future music [2018]
- lo shea – iterations [2018]
Kategorie-Archiv für 01.01 news
answer code requests album wird im boiler room gefeiert
boiler room berlin feierte heute nacht den album-launch von ‚gens‚ mit einem wundervoll düsteren schwarz/weiss-livestream, vielen gästen und einem abschliessenden set von answer code request selbst: sechs stunden voller dystopischer soundbilder und gnadenloser bassdrums, konsequent und leidenschaftlich.
woche 08
- tom vr – films [2018]
- special request – belief system [2017]
- joji – in tongues (deluxe) [2018]
- second storey – lucid interpretations [2018]
- 1800haightstreet – endless [2017]
- recondite – dämmerlicht [2018]
- slothboogie – auto disco ep [2018]
- second storey – lucid locations [2017]
- darius – clôture [2018]
- conforce – autonomous [2017]
von garage zu dubstep – minidoku von resident advisor
in knapp 9 minuten wird hier eine der vitalsten und wildesten entwicklungen der englischen clubmusik eingehend dokumentiert und mit tonnenweise einspielungen grandioser tracks untermalt. dass – wie auch in den kommentaren moniert – el-b’s zweifellos grosser einfluss in diesem prozess nirgends erwähnt wird, kann man dem film durchaus vorwerfen, ändert schliesslich jedoch wenig an der qualität dieses musikgeschichtlichen kleinods.
oregon trail – savety of the storm (official video)
die grossartigen oregon trail veröffentlichen keine woche nach ihrem zweiten album ‚h/aven‚ (von dem ich hier schwärme) einen düsteren schwarzweissclip von sébastien gerber zum song ‚safety of the storm‚, in dem sich athmosphärische livebilder und trostlose landschaftsaufnahmen zu einem konstrastreichen sog verdichten, der die brutale intensität dieses songs perfekt unterstreicht.
der trailer für die zweite staffel von marvels jessica jones ist online
die wohl angepissteste superheldin der marvel-universums legt am 8. märz wieder los.
fuck yeah – der ooam-aftermovie ist da!
für alle, die vorletzte woche in knapp 3 minuten nochmals revue passieren lassen möchten und natürlich alle, die noch nicht genug haben: cesc baños‘ und mark vilas bilder kombiniert mit vildes ‚maintain‘ lassen das vergangene clubfestival nochmals hochleben und gebührend ausklingen.
woche 07
- oregon trail – h/aven [2018]
- 1800haightstreet – endless [2017]
- second storey – lucid locations [2018]
- john tejada – dead start program [2018]
- tom vr – films [2018]
- recondite – dämmerlicht [2018]
- zola jesus – okovi [2017]
- t.williams – sodality (vol 3) [2018]
- darius – clôture [2018]
- tsvi – rambo [2018]
oregon trail – h/aven
czar of bullets 2018

oregon trail lassen gleich zu beginn wenig zweifel daran, dass sie ihre themen umfassend und mit bedacht setzen: wenn ein album mit titeln namens ’sun gone missing‘ und ‚aimless at last‘ einsteigt, muss davon ausgegangen werden, dass dunkelheit, orientierungslosigkeit und verzweiflung auch im weiteren verlauf des werks eine bestimmende rolle spielen werden. nun ist die vertonung solcher negativen emotionen gerade im post-hardcore sicher nichts grundlegend neues und gehört eigentlich schon fast zum guten ton – um so mehr überrascht und fasziniert es, wie gekonnt diese band aus der französischen schweiz im laufe der 42 minutes ihres zweiten albums dieser thematik neue konstraste, blickwinkel und ideen abtrotzt. sei es textlich mit dem bezug zur umgebenden, oft feindlich wahrgenommenen natur und landschaft le locles, wo das album aufgenommen wurde, sei es musikalisch mit einer unglaublichen dichte an ideen, intelligenten strukturen und unerwarteten dynamiken, oder sei es gestalterisch mit einem cover, das eine impressionistische fotografie lokaler gegebenheiten in ein klassisch strenges layout einbettet.

dies alles weist darauf hin, dass oregon trail lange und intensiv an diesem album gearbeitet haben und viel herzblut in die produktion geflossen ist. kein einziger song ist füllmaterial, jeder einzelne hat einen individuellen charakter und vereint sich trotzdem mit den anderen zu einer festgefügten und wohlgeordneten truppe, die unter ihrer rauheit und brutalität nie ihre menschlichkeit verliert. im gegenteil: charles-a. berhards stimme schreit, stöhnt, predigt und brüllt an gegen die manchmal beinahe erdrückende übermacht von bass und gitarren, kann sich aber auch kehlig singend an glitzernde melodieläufe schmiegen und deckt eine emotionale bandbreite ab, die in diesem genre selten gefunden wird. doch auch die gitarren dürfen und können viel hier: disziplinierte sprints wechseln sich ab mit psychedelisch schimmernden soundwänden, die sich übereinandertürmen, bis sie in sich zusammenfallen und sich in noisiger gischt auflösen, klare klänge lassen licht und luft in die dichten kompositionen eindringen, nur um wenig später überaus kontrolliert und effektiv in heftiges feedbacks zu kippen. auch der bass ist mächtig und präsent und legt mit den drums eine solide basis, die auch in rhythmisch unruhigen wassern niemals auseinanderfällt. erst beim gewaltigen finale ‚marble grounds‚ zeigen sich erste auflösungserscheinungen: der song schraubt sich in seinen epischen siebeneinhalb minuten immer tiefer in den noise und das chaos – bis er auf der anderen seite herauskommt und sich in triumphaler ruhe und leichtigkeit im flirrenden sonnenlicht auflöst.
‚h/aven‘ erscheint heute auf czar of bullets.
oregontrail.ch
facebook.com/oregontrailmusic
czarofcrickets.com
facebook.com/czarofcrickets
czarfest.com
czarshop.com
batuk – move!
die erste batuk-single vom schon bald erscheinenden neuen album ‚kasi royalty‚ mit einem wunderschönen video von emilie badenhorst, die schon so einige künstler ihrer heimat kapstadt mit bewegten bildern versorgt hat.