23 wilde minuten voller mcs, rewinds und explosiver energie, bitteschön:
23 wilde minuten voller mcs, rewinds und explosiver energie, bitteschön:
siete catorce – agnosia ep [hmdm004]
hypermoderne und elektroinfizierte hybriden aus cumbia und mexikanischer bass music bohren sich mit energischer beständigkeit in die gehörgänge und besetzen das bewegungszentrum mit gnadenloser zielsicherheit. der bassanteil ist monströs und die ideen packend – perfekt für den beatlastigen dancefloor!
conforce – zero point field ep [bsrx010]
grandios produzierter science-fiction-breitwandtechno mit viel dub und athmosphäre durchtränkt, mit düsteren hallräumen und lichtgefluteten flächen.
various artists – patina echoes [timedancelp001]
auf seinem ersten release dieses jahr und longplayer überhaupt vereint das junge label ein beeindruckendes rudel an jungen, vielversprechenden künstlern, die sich teilweise schon mehrfahr beweisen durften, teilweise zum ersten bei diesem label unterkommen. ihnen allen gemeinsam ist die annäherung an techno über gewundene umwege, organisch klingende elektronik und eine vielleicht nicht sofort auffallende, aber hochgradig infektiöse tanzbarkeit.
das neue werk der beiden innovativen südafrikaner heisst closer apart und ist auf den 7. juni angekündigt. zwei songs kann man schon hören: kubona ist eine gemütliche fingerübung mit spärlichem beat, vocoder und strange perlenden syths. dun hingegen ist voll auf den dancefloor zugeschnitten: pumpender bass, knatternde snares und rhythmisch unglaublich spannend artikulierte vocals.
um die wartezeit auf den 7. juni zu verkürzen, hier noch eine kleine dokumentation über die beiden künstler, die vor ein paar monaten auf arte ausgestrhlt wurde: