weaponry session #11 – the untouchables & red army

wieder mal ein unglaublich deeper und darker mix, diesmal von the untouchables und red army, die sich die knapp stündige laufzeit brüderlich teilen und damit die neue subcept ep von homemade weapons promoten, die am 24. august herauskommt und auf der sie als prominente gäste vertreten sind.

heute erschienen

siete catorceagnosia ep [hmdm004]

 

hypermoderne und elektroinfizierte hybriden aus cumbia und mexikanischer bass music bohren sich mit energischer beständigkeit in die gehörgänge und besetzen das bewegungszentrum mit gnadenloser zielsicherheit. der bassanteil ist monströs und die ideen packend – perfekt für den beatlastigen dancefloor!

 

conforcezero point field ep [bsrx010]

 

grandios produzierter science-fiction-breitwandtechno mit viel dub und athmosphäre durchtränkt, mit düsteren hallräumen und lichtgefluteten flächen.

 

various artists – patina echoes [timedancelp001]

 

auf seinem ersten release dieses jahr und longplayer überhaupt vereint das junge label ein beeindruckendes rudel an jungen, vielversprechenden künstlern, die sich teilweise schon mehrfahr beweisen durften, teilweise zum ersten bei diesem label unterkommen. ihnen allen gemeinsam ist die annäherung an techno über gewundene umwege, organisch klingende elektronik und eine vielleicht nicht sofort auffallende, aber hochgradig infektiöse tanzbarkeit.

proc fiscal – hello boss

cosmic bridge 2018

cosmic bridge startet 2018 mit einer hochenergetischen ep voller frischer ideen und frecher einfälle. proc fiskal ist der künstlername des 21-jährigen joe powers, ein edinburgher, der schon früh durch youtube den verführungen und lockungen des uk hardcore continuums erlag. indem er diese einflüsse destillierte und auf 160 bpm herunterkochte, erreichte er schnell interessierte hörer und wurde bald auch von veteranen wie dem grime-dj spooky im radio gespielt. bald darauf gabs eine ep bei hyperdub, auf der grime mit erstaunlichen resultaten auf jungle-geschwindigkeit gedopt wurde. all dies scheint die aufmerksamkeit des cosmic-bridge-labelchefs, om unit aka jim coles, erregt zu haben und führte schliesslich zu ‚hello boss‘, auf der proc fiskal in den dunklen ecken zwischen garage, grime und ragga jungle herumstochert.

man spürt schnell: die tracks auf ‚hello boss‘ wurden für djs produziert: energievoll, vielseitig und hochgradig tanzbar. mit ‚a fragrance‘ wird gleich in die vollen gegriffen: eine unglaublich frisch und gleichzeitig nostalgisch klingende kombination aus mitte-90er-jungle und uk garage mit supertight gecutteten breakbeats, satt klickenden snares und einer fiesen bassline – klingt fast, wie wenn sich potential badboy und 2 smooth für einen tag im studio eingeschlossen hätten. ‚hello boss‘ nimmt seine hauptsamples aus einem bollywoodstreifen und lässt drums und bassline gegeneinander antreten, miteinander tanzen und beide ihre stärken voll ausspielen. das ganze wirkt überraschend dicht und ist trotz seiner luftigkeit und teilweise spartanischen ausstattung ein unglaublicher knaller auf dem floor.

auf ‚who can’t hear‘ beweist, dass der junge künstler seine youtube-jungle-lektionen intensiv und leidenschaftlich verinnerlicht hat: ein fast schon klassischer ambient-roller früher bukemscher prägung, die ecken gebrochen und kanten geschliffen mit der hochmodernen produktion und ergänzt mit wunderschön sanften flächen und einer handvoll samples, die jedem junglist vor freude die tränen in die augen treibt. den abschluss macht ‚window cat‘ mit schnappatmenden grime-beats und einer eiskalten bassline, die einem die luft aus den lungen drückt.

‚hello boss‘ passt unglaublich gut zu cosmic bridge – das sich genau den winkeln und ecken verschrieben hat, die sich bei 160bpm zwischen den verschiedenen strängen des hardcore continuum auftun – und zeigt mit einer fantastischen leichtigkeit und selbstverständlichkeit, wohin die reise führen kann, wenn man seinen geist offen hält.

news von uvb-76

tolle neuigkeiten vom drum&bass-label der stunde: am 6. april kommt die neue ‚all of them witches‚-ep von overlook heraus. düster-athmosphärische beatexkursionen und noisehaltiger ambient, ganz im zeichen der weiterentwicklung seines unverwechselbaren sounds. vinyl ist natürlich schon lange weg, aber auch digital machen die tracks was her, wie man auf soundcloud nachhören kann.

und wer am 13. april zufällig in london ist, kann bei dieser gelegenheit uvb-76 als gast bei einer der legendären rupture-parties an der markfield road erleben: labelhead gremlinz back to back mit overlook sowie drei andere hochkarätige paarungen musikalischer schwergewichte.

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lokal affair – seremunia ep

nach langem warten ist es nun bald soweit: die neue ’seremunia‘-12″ von malek midouni aka lokal affair wird anfangs april endlich ausgeliefert, nachdem sein label boomarm nation die nicht endend wollenden komplikationen mit der plattenpresse beilegen konnte. zur feier gibts ein video für den ersten track mit einer traditionellen teezeremonie im arabischen stil.

omar-s und resident advisor schenken uns eine ep

hach, der gute omar-s! macht zwei tracks in seinem hinterhof und findet, resident advisor solle die doch zum download anbieten – was diese nun auch machen. abgemischt wurde von norm talley und dem künstler selbst, beide tracks sind so richtig geile, hypnotische housekracher, wie man sie nur von omar-s kennt.

Aphex Twin announces Cheetah EP, due out July 8th — Consequence of Sound

In September 2014, Aphex Twin’s Richard D. James returned after 13 years with a brand new full-length album in Syro. In the time since, he’s kept the music flowing with his 2015 EP, Computer Controlled Acoustic Instruments pt2. A number of unreleased tracks also surfaced on SoundCloud by a user thought to be James. On July 8th, James…

via Aphex Twin announces Cheetah EP, due out July 8th — Consequence of Sound