- minsk & zatokrev – bigod [2018]
- dust-e-1 – the lost dustplates [2018]
- asbest – driven [2018]
- james welsh – zurich / a65 [2018]
- otik – top ten [2018]
- mall grab – how the dogs chill (vol 1) [2018]
- kode9 & burial – fabric live 100 [2018]
- ital tek – bodied [2018]
- lurka – heat mover / battery [2018]
- roska – perception [2018]
Tag-Archiv für burial
fabriclive 100 mit kode9 und burial
neues von burial
ganz unauffällig, ohne leak oder ankündigung, hat heute burial seine neue 10″ zum verkauf freigegeben. natürlich trotzdem sofort ausverkauft, gibts das ganze zum glück auch digital:
goldie – inner city life (burial remix)
woche 49
- culoe de song – washa (2016)
- burial – young death / nightmarket (2016)
- various artists – 8 years of rks (2016)
- ekman – alchemy (2016)
- beneath – no symbols 006 (2016)
- barker & baumecker – turns (2016)
- hodge – body drive (2016)
- distance – dynamis (2016)
- various artists – om unit presents cosmology volume 3 (2016)
- alex coulton – gamma ray burst (2016)
burial – young death / nightmarket
hyperdub 2016
eine weile schon in aller stille aus diversen shops und ab heute ganz plötzlich auch auf bandcamp erhältlich, gehört diese single wohl zu den sehnlichst erwarteten stücken musik dieses jahres. denn abgesehen von einer kollaboration mit zomby war von burial dieses jahr nicht viel zu hören, und auch letztes jahr bliebs abgesehen von einem release auf keysound ziemlich ruhig.
umso höher schlägt das herz schon bei den ersten takten von „young death“, wenn eine durch die mangel gedrehte r’n’b-stimme über knisternder athmosphäre ihr wehklagen anstimmt. man spürt das tiefe pochen der bassdrum mehr, als man sie hört, und wieder kommen vergessene heimwege aus clubnächten hoch, verregnet, wehmütig, begleitet vom tinitus und dem müden nachflimmern der euphorie. burial ist ein meister im beschwören genau dieser stimmung, und das scheinbare zerfallen des tracks in mehrere teile, die zerfahren wirkende hantieren mit ideen, melodien und samples trägt nur dazu bei, sie um eine sanfte portion benebelter paranoia anzureichern.
ähnliche mittel werden auch bei „nightmarket“ eingesetzt, nur mit anderem effekt und klarer sichtbar scheinendem roten faden. dieser wird gebildet durch eine wundervoll subtil modulierte synthlinie, die jedoch durch weissrauschende statikeinbrüche immer wieder durchtrennt und unbeholfen scheinend wieder zusammengeknüpft wird. gegen ende wirken die synths triumphierend, die störgeräusche bäumen sich auf zu kaum erkennbaren beats, dann jedoch verhallen auch diese und die strasse hat dich wieder…

