woche 50

  1. culoe de songwasha (2016)
  2. garbagestrange little birds (2016)
  3. gojiramagma (2016)
  4. tmsvover out ep (2016)
  5. rebekahcode black ep (2016)
  6. vin sol creepin‘ in ep (2016)
  7. young thugno, my name is jeffery (2016)
  8. leonard cohenyou want it darker (2016)
  9. rp boothe ultimate (2016)
  10. dj tayemove out (2016)

woche 49

  1. culoe de songwasha (2016)
  2. burialyoung death / nightmarket (2016)
  3. various artists – 8 years of rks (2016)
  4. ekmanalchemy (2016)
  5. beneathno symbols 006 (2016)
  6. barker & baumeckerturns (2016)
  7. hodgebody drive (2016)
  8. distancedynamis (2016)
  9. various artists – om unit presents cosmology volume 3 (2016)
  10. alex coultongamma ray burst (2016)

beneath – no symbols 006

no symbols 2016

mit no symbols hat sich beneath einen raum geschaffen, wo er seine vision von vorwärtsorientierter clubmusik unbeeinflusst von labelpolitics und geschmacksvorgaben ausleben und weiterentwickeln kann. die minimale gestaltung und der verzicht auf jedwelche werbung und sonstigen firlefanz machen schon von vorherein ziemlich klar, dass es sich hier um ein no bullshit-projekt handelt: die musik soll gelten, sonst nichts.

dieser ansatz prägt die releases, aber auch die tracks selbst: „lifted“ ist ein sperriges dancefloormonster, das sich mit seinen eckigen, ungelenk anmutenden, aber dadurch nicht weniger brutalen beats und dröhnenden synths zwischen all die stühle hockt, die in den letzten monaten von labels wie livity sound, timedance oder gutterfunk besetzt wurden. was die klassishen trackstrukturen angeht, lehnt sich beneath hier wieder sehr weit aus dem fenster, und auch die b-side „cack“ widersetzt sich unbekümmert dem mainstream, diesmal mit stolpernder bassdrum und toms, die sich gerade noch dem marschmusikhaften entziehen. die synthmelodien sind trotz ihres robusten sounds nie wirklich greifbar, nur der unglaublich tief hinabreichende bass bietet orientierung und halt.

für die vinylkäufer gibts dazu noch „fuck y’all“, das ein klein wenig vertrauter und besser verdaulich klingt, aber durch die acidlastigen leads ganz bestimmt nie langweilig wird.

hirsch & eigner – stalker / swoop

~ous 2016

mit einer neuen 7″-single erweitert ~ous seinen noch kleinen künstlerkatalog um den deutschen diy-instrumentenbauer und künstler andreas oskar hirsch und den österreichischen schlagzeuger, perkussionist und field-recordings-spezialist richard eigner. das kleine schweizer label verfolgt hiermit konsequent weiter seinen weg, experimentelle, analog und digital neuartig kombinierende musik in kleinen, aber edlen auflagen unters volk zu bringen.

auf beiden tracks spielt oskar hirsch auf einem umgebauten palmblatt, was ungewohnte, an xylophone errinnernde klangbilder ergibt. kombiniert mit richard eigners spielerischen, aber immer sehr klar strukturierten beats entsteht ein luftiger, in aller geräumigkeit spartanisch wirkender sound, der mit kleinsten effekten und verschiebungen wirkung zu schaffen versteht. dies funktioniert vor allem bei „swoop“ sehr gut, wo mit diesen mitteln trotz der kurzen laufzeit eine spannende thrillerathmosphäre voller dynamik erreicht wird.

diese scheint bei „stalker“ leider zu einem grossen teil nicht vorhanden zu sein, was vor allem an der kaum variierten, fast schon simplen melodie liegen mag, die mit dem relativ einfachen rhythmus zwar eine schöne klangliche einheit ergibt, aber kaum eine interessante entwicklung aufweisen kann. die fantastische qualität und fast schon greifbare räumlichkeit der aufnahme kann leider nicht über die fehlende tiefe und komplexität der komposition hinwegtäuschen.

etch – dj-set at keep hush 003

nachdem keep hush vor zwei wochen schon sullys fantastisches dj-set vom august geteilt haben, wurde nun auch das nicht minder geniale, noch abwechslungsreichere set von etch der öffentlichkeit zugänglich gemacht. hiphop, footwork, jungle und viel bass werden hier zu einem schweisstreibenden und 83-minuten-workout vereinigt, der einfach glücklich macht.

hier noch das erwähnte sully-set:

neues von a/t/o/s

das schon kürzlich von mala angekündigte a/t/o/s-album auf deep medi kommt am 27.01.2017 heraus und kann seit gestern vorbestellt werden. ebenfalls seit gestern gibts die erste single „strong thing“ zu kaufen, die ein wenig tanzbarer anmutet als das letzte album und wieder auf amos‘ watteweiche stimme setzt. das video wurde von tim lebacq produziert, der schon von truenoys‘ letzter single „midnight“ bebildert hat.

one of a million program online!

zum siebten mal wird im februar 2017 in baden das entdecker- und clubfestival „one of a million“ präsentiert, wie immer von den leidenschaftlichen machern und helfern des vereins herbert. das line-up wurde heute online geschaltet und weist sowohl einige kleinode und versteckte leckerbissen als auch aufstrebende zugpferde und tanzbodenfüller auf.

spannend sind auch dieses jahr wieder die off-locations in der ganzen stadt baden, auf die kombination der konzertorte im abendprogramm darf man sich noch freuen.

tickets gibts hier.