
Tag-Archiv für musik
woche 02
- dawn richard – redemption [2016]
- wiley – godfather [2017]
- indira chang – urban fakelore [2017]
- homemade weapons – negative space [2016]
- nomine & cocktail party effect – fist bump ep [2016]
- jus now – ciah help it ep [2015]
- elisa bee – part four [2016]
- bonobo – migration [2017]
- yussef kamaal – black focus [2016]
- moor mother – fetish bones [2016]
ab heute in bern, lausanne und st. gallen
schon zum achten mal findet in der schweiz das kleine, aber unglaublich feine norient musikfilm festival statt – diesmal ergänzt durch die ausstellung „seismographic sounds – visionen einer neuen welt„, die schon in aarau, karlsruhe, berlin, bellinzona und mailand gastierte.
das festival zeigt neun ausgewählte und hochaktuelle dokumentarfilme über musik in aller welt sowie zwei kurzfilmprogramme. dazu kommen performances, konzerte und ein underground-basar, in dem kontakte geknüpft und gepflegt sowie viele musikalische perlen entdeckt werden können.
heute in aarau
woche 01
- indira chang – urban fakelore [2017]
- homemade weapons – negative space [2016]
- dawn richard – redemption [2016]
- sángo – da rocinha 3 [2015]
- elisa bee – part four [2016]
- black loops – feel the b [2016]
- yagya – stars and dust [2016]
- yussef kamaal – black focus [2016]
- secondcity – coming home [2016]
- various artists – boomarm nation family album 2017 [2017]
bprodukt – 170104 bass mix
at home / one take / serato / akai amx
the busy twist – floor excitement [sndw 12013]
boston bun – paris groove feat. mayer hawthorne (club mix) [ed088]
dillon nataniel – boom bap [nbd026]
kry wolf – flashlight [nbd028]
kry wolf – temper [nbd028]
tsvi & dj jm – aziza [nh005]
wallwork & tsvi – facts feat. nico lindsay [acre063]
majora – lint roller [mr065]
funkystepz – baileys [mr065]
dj shimza & heavy k – lolo [???]
batuk – daniel (freddy da stupid remix) [teka music]
loefah – veal [swamp 81]
loefah – veal [swamp 81]
woche 52
- indira chang – urban fakelore [2017]
- laksa – contrasts [2016]
- my.head – abyss of an excessive void [2016]
- om unit – edits vol. 1-3 [2016]
- skudge – balancing point [2016]
- bufi – revelación [2016]
- shadow child – connected [2016]
- okzharp & manthe ribane – tell your vision [2016]
- tsvi – sacred drums [2016]
- lil crack – inner fight [2016]
laksa – electronic explorations mix 456
zur feier seiner releases auf mistry und timedance darf laksa einen electronic explorations mix abliefern. viel perkussiver uk techno, dabei aber auch immer mal wieder ein überraschender bruch mit ungewohnten klängen.
dj lag im mixmag
ein nettes kleines interview auf mixmag mit dj lag, aushängeschild der durbaner gqom-szene, der vor kurzem seine erste ep über das goon club allstars-label veröffentlicht hat.
etwas älter, dafür ausführlicher und mit schönen bildern garniert ist der beitrag im nation of billions-mag.
bill laswell auf bandcamp
der bassist, produzent, bandleader, komponist und unbremsbare derwisch bill laswell ist schon seit 2014 auf bandcamp präsent und hat immer mal wieder was schönes aus seinem backkatalog gepostet. in diesem jahr sind jedoch alle dämme gebrochen und fast hundert releases wurden unter seinem profil hochgeladen. darunter viele out of print-kostbarkeiten und heute nur noch schwierig auffindbare one-off-projekte, aber auch tolle, wenn auch wenig in vergessenheit geratene erfolge aus dem riesigen praxis- und material-katalog, soloalben von künstlern, die er produziert hat und diverse kollaborationen querbeet durch die musiklandschaft.
ein ganz besonderes schmankerl aus dem jahr 1988 wurde heute der öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht: das unglaubliche album ‚missionaries moving‚ der gettovetts, eines kurzlebigen, mit shockdell und nicky skopelitis ergänzten ablegers von rammelzees unüberschaubar verrückten musikalischem universum. bill laswell war mit skopelitis für die produktion zuständig und kreierte mit den beiden rappern ein album, das vom grossen publikum, das sich gerade erst an ll cool js und run dmcs spartanische samples und aggressiven reimstil gewöhnt hatte, sträflich konsequent ignoriert wurde. was allerdings nicht wirklich überraschen kann, denn die explosive mischung aus kunstrap und progrock, vermengt mit graffiti, afrofuturistischen kostümen, perfomance acts, fetten beats, industrial und galaktisch verschwörerischen lyrics ist auch heute noch schwer zu schlucken. bootsy collins spielt eine wundervollen fuzzbass auf ‚death command‘, und spätestens jetzt wird klar, dass man die gettovetts als die wahren erben des p-funks betrachten muss.


