hach, das rettet gleich den tag – manchen sogar die woche!
hach, das rettet gleich den tag – manchen sogar die woche!
ital dred 2017
ganze 55 tracks bietet die neuste compilation des umtriebigen londoner labels ital dred. viele waren schon seit einiger zeit auf soundcloud zu hören, hinzugekommen sind einige zückerchen wie ein zweiter sir hiss-track, ein mjk-refix des ‚blue rizla‚-tracks von wiley und danny weed, ein wunderbar bekiffter gypsy mamba-beat und vieles mehr. die sounds bewegen sich in meist enspanntem tempo auf dem spielfeld aus staubigen hip-hop-beats und polierter electronica, souligen samples und grimy synths und bietet damit eine sehr nette möglichkeit, sich zumindest über den instrumental-beats bereich des weitläufigen ital dred-katalogs einen kleinen überblick zu verschaffen.
die ganze ladung gibts als ’name your price‘-release auf bandcamp.
vom fantastischen clap! clap!–album, das im februar erschienen ist, gibts nun drei remixes: je einen von paleman, medlar und jun kamoda. die styles sind fast schon perfekt kombiniert und jeder remixer kann sich in seinem heimischen stil ausleben, ohne dass das quellmaterial unkenntlich wird. ein sehr gelungener release, der auch auf den dancefloors beachtung finden wird!
hach, wieder mal ein wunderschön noisiger technomix von ink! mit tracks von batu, xhin, shifted, laksa und vielen kleinen loops und overdubs, die das ganze zu einem organisch zusammengewachsenen ganzen formen.
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gerade hat principe einen doch eher speziellen 3×7″-release der lissaboner crew firma do txiga angekündigt. drei mitglieder der tarraxo-crew (k30, dj ninoo, puto anderson) dürfen je eine 7-inch bespielen und dabei die spielarten des afro-portugiesischen sounds ausloten. gestaltet wird die dreifachplatte wie immer von márcio matos, ab dem 30. juni sollte sie in den läden erhältlich sein.
das fact-magazine war auf besuch bei tim exile und liess sich seinen neusten synthesizer vorführen. eine augenweide, diesem mann beim musik machen zuzuschauen – selten sieht man jemanden, der sein gerät so schlafwandlerisch im griff hat.
ital dred ist ja hier keine unbekannte, und obwohl in letzter zeit nicht so beachtet, ist das label noch immer hyperaktiv und spuckt in gefühltem minutentakt einzel- und netreleases in die umwelt. die qualitätskontrolle ist hierbei natürlich nicht immer gewährleistet, und so sind die unregelmässig erscheinenden compilations immer eine gute möglichkeit, sich einen kuratierten überblick über diesen schwall von footwork, jungle, futuregarage, instrumental grime und hiphop-beats zu verschaffen. die nächste dieser zusammenstellungen heisst ‚stem‚ und erscheint am 30. april, bereits heute sind jedoch 35 der geplant 56 tracks auf soundcloud zu hören.
asic hat ein neues liveset hochgeladen! und wem asic kein unbekannter ist, der weiss, dass hier ‚live‘ nicht nur eine nichtssagender hinweis ist, sondern dass hier mit synths, samplern und laptop jedes mal ein exklusiver bogen zwischen eigenen samples, lose vorbereiteten strukturen und freier improvisation geschlagen wird. somit wird man dieses set live nie wieder so hören, und trotzdem kann man es als ziemlich guten anhaltspunkt dafür nehmen, was wohl bei seinen nächsten auftritten zu erleben sein wird.
dabei fällt auf, dass der sound trockener, rhythmusbasierter und organischer klingt als je zuvor. die dub- und hallexkursionen wurden zurückgenommen und lassen nun die musik direkter und dringlicher wirken, immer wieder zuckt das tanzbein mit. und trotzdem lässt man sich nie hetzen, lässt auch mal klänge sich entwickeln, effekte sich entfalten. ein wundervoll anregender und abwechslungsreicher appetizer auf – hoffentlich bald anstehende – weitere liveauftritte!